Manipulierbare Briefwahl bei der österreichischen Nationalratswahl:
Stimmenkauf & Stimmzettelkauf: Selbst wenn Briefwahlstimmen vor dem Wahltag abgegeben werden müssen, wird mit der Briefwahl der Stimmenkauf ermöglicht. Das geht so: Ein Wähler (-in) läßt sich eine Briefwahlkarte ausstellen. Dann verkauft er /sie der Partei X beispielsweise um 50 Euro seinen Stimmzettel (Das wurde angeblich zuletzt in Bulgarien für einen Stimmzettel bezahlt). Viele ärmere Menschen freuen sich über das Geld, noch dazu wo die Meinung vorherrscht, dass Wählen ohnedies sinnlos sei und nichts bewirke. Für Parteien macht Stimmenkauf insoferne Sinn, als es viel billiger ist als Plakatwerbung und Zeitungsinserate. Noch dazu hat der Käufer der Wahlkarte absolute Sicherheit, was er gewählt hat. Nachdem der Stimmenkäufer nun den Stimmzettel ausgefüllt hat, braucht er diesen samt Wahlkarte nur mehr zB eine Woche vor dem Wahltag in einem Postkasten einwerfen. Da niemand die Stimmabgabe kontrolliert, geht diese Stimme einwandfrei als gültig durch.
Sicherheitshalber sei dazu gesagt, dass ein Stimmenkauf verboten ist.
Exkurs: Nur wer hält sich in Österreich noch ans Gesetz?
(Nicht einmal unsere Finanzminister Androsch und Grasser hielten sich an
die Steuergesetze und beginnen Steuerhinterziehung. Die Bundesregierung
begeht Verfassungsbrüche am laufenden Band (zB bei der Budgeterstellung;
Neutralitätsgefährdung durch Truppenübungen ausländischer
Armeen in Österreich; Wehrdienst Abschaffung ohne Gesetz, Gesamtänderung
der Verfassung ohne Volksabstimmung, usw.) und der Verfassungsgerichtshof
wird nicht einmal tätig bzw lehnt Verfassungsbeschwerden einfach ab
!!!)
Sinn der Briefwahl nur im Ausland gegeben:
* Die Briefwahl macht eigentlich nur für Österreicher und
-innen im Ausland einen Sinn, da es dort keine Wahllokale gibt.
* In Österreich gibt es in jedem Ort Wahllokale und somit könnte
man wie früher mittels Wahlkarten in Wahlkartenlokale wählen.
Daher ist die Briefwahl nicht einmal für jene Österreicher &
Österreicherinnen notwendig, die sich am Wahlsonntag nicht im Heimatort
aufhalten !
* Der verbleibende Zusatznutzen der Briefwahl im Inland ist somit nur
der Wahlbetrug!
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16.6.2011: Österreichisches Parlament beschließt Wahlrechtsreform