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KPÖ-PLUS & Nationalratswahl 2017:

Langbezeichnung: "Kommunistische Partei Österreichs und Plattform PLUS – offene Liste"
Kurzbezeichnung: "KPÖ-PLUS"
KPÖ-Bundesvorstand: Drechslerg. 42, 1140 Wien
Telefon und Fax Tel: 01-5036580    Fax: 01-5036580 / 499
Website:
KPÖ-Bundessprecher: Mag. Melina Klaus und Dr. Mirko Messner.
PLUS: Flora Petrik, Tel. 0664 88 32 73 93
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27.6.2017: Junge Grüne in den Ländern protestieren gegen KPÖ-Bündnis.
Mitglieder der Jungen Grünen auf Landes- und Bezirksebene protestieren gegen das Wahlbündnis von Vorstandsmitgliedern mit den Kommunisten. Man sei "massivst enttäuscht" von der Vorgehensweise in den vergangenen Monaten, heißt es in einem Offenen Brief vom Dienstag: "Wir Verfasser*innen verurteilen eure autoritäre Vorgehensweise aufs Schärfste." "Schon seit längerem fühlen wir uns nicht mehr repräsentiert von einem Bundesvorstand, der uns in keinerlei Entscheidungen über die Zukunft unserer Organisation einbindet", heißt es in dem Offenen Brief weiter.
=> Die Presse vom 27.6.2017

26.06.2017: Junge Grüne und KPÖ kandidieren als “KPÖ PLUS” bei der Nationalratswahl:
Bei einer Pressekonferenz am Montagvormittag präsentierte Flora Petrik, Sprecherin der Jungen Grünen, die neue Plattform “PLUS – Plattform unabhängig & solidarisch”. Die Initiative von Mitgliedern der Jungen Grünen versteht sich als Mitmachplattform für alle, die sich für eine solidarische und demokratische Gesellschaft einsetzen und selbst aktiv werden wollen. Gemeinsam mit vielen Unabhängigen wird die Plattform bei der Nationalratswahl unter dem Dach der KPÖ als “KPÖ PLUS” kandidieren. So soll eine starke Bewegung gegen den Rechtsruck aufgebaut werden.
   “Immer mehr Menschen haben Angst um ihre Zukunft und haben die Nase voll von den Parteien im Parlament. Es braucht eine starke Kraft, die all jenen einen Raum bietet, die einen sozialen Kurswechsel wollen. Wir wollen diese Kraft sein”, so Petrik. Die KPÖ ist dafür der ideale Partner: Sie macht dort, wo sie lokal verankert ist, anerkannte politische Arbeit, von Wohnungspolitik bis zur gewerkschaftlichen Vertretung. Ein Vorbild ist, dass die KPÖ-Mandatare auf üppige Politikergehälter verzichten und für Menschen in Notlagen spenden.
   Der Anlass für die gemeinsame Kandidatur als KPÖ PLUS ist die Nationalratswahl. Das Ziel ist aber, langfristig eine neue soziale Kraft aufzubauen. Denn es gilt eine große Lücke im politischen System zu füllen. Das Ziel ist, auch nach der Wahl möglichst viele Menschen einzubinden und zum Mitmachen zu bewegen. Die Kampagne zur Nationalratswahl wird sich unter anderem um soziale Themen wie Arbeit, Wohnen und Verteilungsgerechtigkeit drehen.
    Die KPÖ hat in ihrem Bundesvorstand am vergangenen Samstag einstimmig beschlossen, ihre Listen zu öffnen. Der Bundesvorstand der Jungen Grünen hat nach Rücksprache mit vielen Aktivistinnen und Aktivisten entschieden, dieses Projekt anzugehen. Was mit dem Verein “Junge Grüne” passiert, wird bei einem Bundeskongress Ende Juli von allen Mitgliedern demokratisch bestimmt.
Rückfragehinweis: Flora Petrik, +43 664 88 32 73 93,   flora.petrik@junge-gruene.at

24.6.2017: Erweiterter Bundesvorstand beschloß KPÖ-Wahlantritt mit offener Liste
"Der erweiterte KPÖ-Bundesvorstand, der am 24. Juni 2017 in Wien tagte, hat einstimmig die Kandidatur der KPÖ mit offener Liste zur kommenden Nationalratswahl beschlossen. Hintergrund dieses Beschlusses ist das erfreuliche Interesse von Personen aus unterschiedlichen Zugängen, den Wahlkampf der KPÖ persönlich zu unterstützen und deutliche Zeichen gegen den Trend nach rechts zu setzen.
   KPÖ-Bundessprecher Mirko Messner: „Wir öffnen unsere Listen für all jene Einzelpersonen und Gruppen, die für mehr soziale Gerechtigkeit, für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit und ein Ende der Diskriminierung von Frauen eintreten. Wir öffnen unsere Listen für all jene, die für leistbares und zeitgemäßes Wohnen eintreten. Wir sind bereit zur Zusammenarbeit mit all jenen, die eine fortschrittliche und soziale Bildungs- und Kulturpolitik und eine Verkehrspolitik einfordern, die den ökologischen Notwendigkeiten gerecht wird. Und nicht zuletzt rufen wir zur Mitkandidatur auf unseren offenen Listen all jene auf, die sich dem Kampf gegen Rechtspopulismus und Rechtsextremismus und zunehmende Frauenfeindlichkeit auf vielfältigen Ebenen verpflichtet fühlen. Wir wenden uns an all jene, die für eine Politik eintreten, die die Menschenrechte nicht verspottet.“
Qu. KPÖ
 
 
 

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