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Team Stronach & Nationalratswahl 2013:

Stronach Partei
Rechtspersönlichkeit: 25. September 2012
Gründer: Frank Stronach
Kontakt: Stronach Institut, Magna Straße 1, 2522 Oberwaltersdorf
Website: http://www.teamstronach.at/

Frank Stronachs Privatmeinung,
kundgetan in Interviews:
* Todesstrafe für Berufskiller, Mafiatypen (Vorarlberger Nachrichten 5.9.2013, ORF.at vom  5.9.2013)
* Für die NATO und gegen die Neutralität Österreichs, die nix bringt (ORF Konfrontation gegen Spindelegger am 3.9.2013)

27.11.2013: Dr. Monika Lindner legt Mandat zurück / Team Stronach wieder zu elft.
Die Ex-ORF-Cehfin war nur ein Monat Abgeordnete. 
Ihre einzige Wortmeldung war: "Ich gelobe". 
Ihr Abgeordnetenehalt für das einem Monat war ca 8300 Euro.
Frau Lindner begründete ihren Rückzug aus dem Parlament mit ihrem sozialen Engagement, was wenig glaubwürdig erscheint. Hat Frank Stronach sie doch noch motivieren können zu gehen. Hat er ihr eine Abschlagszahlung überweisen?
Wie dem auch sei. Lindners Nachfolgerin wird Ulla Weigersdorfer, eine ehemalige Schönheitskönigin.

14.10.2013 Da waren es nur mehr 10 Abgeordnete: 
Von den 11 Mandaten hat Stronach aber bereits 1 Mandat - noch vor der Angelobung - wieder verloren. Monika Lindner - die ihre berufliche Karriere Erwin Pröll (ÖVP-NÖ; Er verschaffte ihr den Jop als ORF-Niederösterreich Intendantin und später als ORF-Generaldirektorin) und Christian Konrad (Raiffeisen; Er machte sie zur Beraterin der Medienbeteiligungstochter Medicur und später zur Geschäftsführerin der Raiffeisen-Außenwerbungsfirma "Epamedia") verdankte, sagte nach Abgabe des Wahlvorschlages im Wahlkampf bis zum Wahltag, dass sie auf ihr Mandat verzichten würde. Nach dem Wahltag gab Monika Lindner am 14.10.2013 bekannt, dass sie doch das Mandat vom Team Stronach annehmen wird, aber nicht dem Team Stronach angehören will. Sie wechselt offiziell aber nicht in den ÖVP-Klub ("... weil das nicht ehrenhaft wäre ..."), sondern will wilde, parteifreie Abgeordnete werden. Monika Eder-Lindner wird monatlich 8.307 Euro an Nationalratsbezug und zusätzlich 10.000 Euro an ORF-Pension kassieren, somit in Summe 18.307 Euro monatlich.
Das Team Stronach, dass aufgrund des Wahlergebnisses 11 Mandate errungen hatte, wird jedenfalls nur mit 10 Mandaten in die Legislaturperiode starten. Weitere Ausfälle sind nicht auszuschließen. Damit könnte das Team Stronach das Schicksal des BZÖs erleiden.
 

Ergebnis bei der Nationalratswahl 2013:
5,7% der Stimmen,
11 (ehrliche, selbsterarbeitete) Mandate. Bisher saß das Team ja nur mit fünf vom BZÖ abgeworbenen Abgeordneten im Parlament.
Das ist eigentlich ein beachtlicher Erfolg bei dem ersten Wahlantritt zum Nationalrat.
Nicht aber für Frank Stronach, dessen Ziel es war "Erster" (=stimmenstärkste Partei) zu werden und Kathrin Nachbauer zur Bundeskanzlerin oder Justizministerin zu machen.
Jedenfalls will Frank Stronach kein Geld mehr in "seine" Partei investieren und vielmehr sogar seine 15 Millionen Euro an Darlehen zurückerhalten.
Es gibt auch personellen Konsequenzen:
Wahlkampfleiter Tillmann Fuchs ist nicht mehr im Team; Elisabeth Kaufmann-Bruckberger wurde als niederösterreichische Landeschefin abgelöst;
Landesrat Gerhard Köfer (Ex-SPÖ, Kärnten) und Landesrat Hans Mayr (Ex-ÖVP Salzburg) wurden ihrer Funtktion als Landesparteiobmänner enthoben. Die Büromannschaft in Tirol wurde aus dem Team ausgeschlossen;

Übrigens haben die Stronach-Anhänger den obersten Lehrsatz von Frank offensichtlich nicht verstanden:
"Wer das Gold hat, macht die Regeln".
Viele sind (nur) dem Geld nachgelaufen und hofften, dass sie reich werden und wundern sich jetzt, dass der Frank sein Darlehen zurückbezahlt haben möchte. Dabei zahlt das eh alles der Steuerzahler und nicht die Parteimitglieder und auch nicht die Landesräte, Landtagsabgeordneten oder Nationalratsabgeordneten. Wozu also diese Aufregung?
 

Kandidaten Team Stronach für die Nationalratswahl 2013: Plätze 1-20
Frank Stronach Wahlplakat Nationalratswahl 20131. Stronach Frank 1932 Werkzeugmacher 2522 Oberwaltersdorf
2. Nachbaur Kathrin Dr. 1979 Juristin 8074 Raaba/Graz
3. Eder-Lindner Astrid Monika Dr. (ÖVP) 1944 Journalistin 2770 Gutenstein  (Dr. Monika Lindner ist per 15. August 2013 zurückgetreten, steht aber nach wie vor am Stimmzettel. Ob sie das Mandat annehmen würde ließ Monika Lindner offen.)
4. Vetter Georg Dr. 1962 Rechtsanwalt 1080 Wien
5. Hagen Christoph (Ex-FPÖ, Ex-BZÖ) 1968 Abgeordneter zum Nationalrat 6912 Hörbranz 8 8A
6. Franz Marcus Dr. 1963 Arzt 1010 Wien
7. Weigerstorfer Ulrike 1967 Unternehmerin 1030 Wien 3 3E
8. Ertlschweiger Rouven MSc 1976 Angestellter 7033 Pöttsching 1 1A
9. Heiser-Fischer Renate 1971 Angestellte 2522 Oberwaltersdorf 3 3G
10. Hrnjez Darinka 1973 Angestellte 1160 Wien 9 9F
11. Youssef Sayed Youssef Sylvia 1955 freigestellte Betriebsrätin 1230 Wien
12. Lintl Jessi Dr. (Ex-ÖVP) 1956 Unternehmensberaterin 1010 Wien 9 9D
13. Dietrich Waltraud Ing. (Ex-FPÖ) 1959 Land- und Forstwirtin 8723 Kobenz 6 6D
14. Fuchs Tillmann MBA 1965 selbstständig 2522 Oberwaltersdorf 3 3G
15. Bauer Ronald Dr. 1981 Jurist 1050 Wien 9 9A
16. Merkl Anton Dr. 1950 Pensionist 4800 Attnang-Puchheim 4 4D
17. Haslitzer Wilhelm 1949 Media Coach 9020 Klagenfurt am Wörthersee 2 2A
18. Brennsteiner-Köckerbauer Margarete 1949 Bilanzbuchhalterin 5201 Seekirchen 5 5B
19. Klikovits Herbert 1959 Angestellter 7011 Siegendorf 1 1A
20. Steinbichler Leopold 1959 Landwirt 4861 Aurach am Hongar 4 4C

Info => Kandidaten des Teams Stronach in den Bundesländern für die Nationalratswahl 2013

Parteiaustritt eines Stronach Kandidaten im Land Salzburg:
Yilmaz Toyran steht auf Platz 3 der Landesliste Salzburg für die Nationalratswahl 2013 und hat am 25.8.2013 wegen internen Streitigkeiten seinen Parteiaustritt bekannt gegeben. Siehe auch => Der Standard vom 25.8.2013. Am darauffolgenden Montag erfolgte der Rücktritt vom Rücktritt. Yilmaz Toyran bleibt nun doch im Team Stronach.
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Wer beim Team mitmacht: Ex-FPÖ-Kurzzeit-Justizminister Michael Krüger, Ex-SPÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard Köfer, Ex-BZÖ-Nationalratsabgeordneter Robert Lugar, Ex-BZÖ-Nationalratsabgeordneter Erich Tadler, Ex-BZÖ-Nationalrats- abgeordnete Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, Ex-FPÖ-Politikerin Waltraud Dietrich aus der Steiermark,

Parteiprogramm:
* Eine geistige Revolution für Österreich
* Demokratie stärken
* keine weiteren Staatsschulden
* aufgeblasene Verwaltung abbauen, aber ohne Motorsäge
* Wirtschaftswachstum fördern
* Arbeitsplätze schaffen
* Wohlstand schaffen
* starkes Europa ohne Währungsunion (Rückkehr zum Schilling; ev Österreich-Euro)
* kleines Berufsheer
* Studiengebühren für überlaufenen Studien
* Wahrheit - Fairness - Transparenz
 
 

Video: Der Wahlkampfsong vom Team Stronach - Nicht zu fassen! - Otto Normalverbraucher

 

Video: Pressekonferenz "Team Stronach für Österreich" am 27. September 2012
Videogröße 188 MB; Dauer: 51 min
Video Teil 2 und mehr Infos auf Wien-konkret. Zur Antrittspressekonferenz => Stronach-Partei
 
 
 

Kommentare zur KPÖ & Nationalratswahl

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"freie" Abgeordnete - ja freilich ...
Bin schon gespannt, wie oft Frau Lindner gegen den schwarzen Klub stimmen wird.
Gast   14.10.2013

VÖLLIGE IRREFÜHRUNG!
Monika Lindner hat vor der Wahl klar gesagt, dass sie ein eventuell zustehendes Mandat nicht annehmen wird.
Was ist ihr Wort noch Wert?
Gast 14.10.2013

@ Lindner-Pension
Sie nimmt ihr Mandat ja nur deshlab an, weil sie dadurch ihre monatliche 10.000 Euro-ORF-Pension nicht verliert. Dafür hat sich die Lindner nämlich vorher beim ORF erkundigt. Qu. Kurier.
Gast 14.10.2013

Linder als "Jungpolitikerin"
Bei solchen idealistischen "Jungpolitikerinnen" verfliegt die allgemeine Politikverdrossenheit sicher im nu.
Gast   14.10.2013

falsches Mandat:
Dass sich diese von den "Schwarzen" stets in Funktionen gehievte Frau nun auch noch.untersteht dieses falsche Mandat anzunehmen ist letztklassig und eine Schande für Österreich. Diese 69jaehrige Möchtegern schämt sich nicht einmal.
Gast 14.10.2013

hochgradig absurd
Die Lindner hat im Grunde niemand gewählt. Da sie zum Zeitpunkt der Wahl schon nicht mehr zum Team Stronach gehört hat, ist sie ohne Auftrag im Nationalrat.
Gast 14.10.2013

@ Lindner:
Sind solche ÖVP-Uboote bei anderen Parteien verfassungskonform?
Das ist richtig unheimlich, was da abgeht.
Gast  14.10.2013
 

Ich hätte zum Thema Nationalratswahl 2013 eine Frage
Ich habe, aus jetziger sicht leider, das Team Stronach gewählt.
So weit so gut.
Aber leider ist diese Partei nicht mehr vergleichbar mit jener, die ich gewählt habe.
Meine Frage daher, ich habe etwas gewählt, was nicht mehr ist. Was geschied mit meiner Stimme?
Kann eine Partei, nach der Wahl, machen was sie will? Nämlich den Wähler zu verar...... wie sie will.
Ich will von so einer "Partei" nicht mehr vertreten werden. Und wenn ich daran denke, das sie die nächsten 5 Jahre mit Steuergeldern bezahlt werden. Aut quo vadis, liebes Österreich
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
Johannes H.         10. Oktober 2013

Anm Red. Deshalb wären kürzere Legislaturperioden wichtig. SPÖ-ÖVP-Grüne-BZÖ haben leider beschlossen, die Wahlintervalle von 4 Jahre auf 5 Jahre zu verlängern. (Änderung der Bundesverfassung 2007 => längere Legislatuperioden für Nationalratswahlen)
 

15.8.2013 BZÖ-Widmann: Monika Lindner vor Rückzug - Chaostage bei Stronach gehen weiter
"Und wieder zerbricht Stronachs Söldnertruppe offenbar ein Stück mehr", so kommentiert BZÖ-Bündnissprecher Rainer Widmann das Personalchaos im Team Stronach. Wie die Presse Online berichtet, steht Stronachs prominente Quererinsteigerin Monika Lindner vor dem Rücktritt, weil sie sich von Aussagen des Noch-Klubobmannes Lugar zu ihrer Person distanziere. "Inkompetenz, Unzuverlässigkeit und Intrige zeichnen das Chaosteam Stronach aus." Bezeichnend sei auch die neue Werbekampagne der Milliardärs-Partei, die mangels eigener Ideen 100.000 Euro für fremde Vorschläge bietet. "Eigentlich erbärmlich, wenn man keine eigenen Ideen hat und niemanden findet, der ohne Bezahlung sich aus Idealismus sinnvoll mit vernünftigen Vorschlägen einbringt. Da ist Stronach so reich und doch irgendwie arm dran", so Widmann. Widmann warnt erneut davor, dass "jede Stimme für diese Chaostruppe eine Stimme für den Machterhalt von SPÖ und ÖVP ist. Nicht umsonst wird Stronach von den Regierungsparteien hofiert und gefördert. Einfacher lässt sich diese Große Koalition nicht auf weitere fünf Jahre einzementieren!", so Widmann.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
 
 
 


www.nationalratswahl.at - Team Stronach