Nationalratswahl 2017:  Umfragen | TV-Termine | Kandidaten | Wahlbetrug | Briefwahl | Ergebnisse
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Team Stronach & Nationalratswahl 2017:

Stronach ParteiRechtspersönlichkeit: 25. September 2012
Gründer: Frank Stronach
Reichsratsstraße 3, 1010 Wien
Telefon: 059056-9100
Website: http://www.teamstronach.at/

Team Stronach im Parlament: Ing. Robert Lugar , Christoph Hagen, Ing. Waltraud Dietrich, Martina Schenk, Leo Steinbichler, Ulla Weigerstorfer.
   (Ursprünglich waren es 11 Nationalratsabgeordnete. Im Juni 2015 wechselten die zwei Nationalratsabgeordnete Marcus Franz und Georg Vetter in den ÖVP-Klub. Im August 2015 wechselten zwei weitere Nationalratsabgeordnete, Kathrin Nachbaur und Rouven Ertlschweiger, in den ÖVP-Klub. Die Abgeordnete Jessi Lintl verließ ebenfalls im August 2015 das Team Stronach, blieb aber als fraktionslose Abgeordnete im Nationalrat. Später wurde sie in den FPÖ-Klub aufgenommen.
   Bei Rouven Ertlschweiger ist die Sache besonders niederträchtig und enttäuschend. Er erhielt sein Nationalratsmandat erst aufgrund des vorzeitigen Ausscheidens von Frank Stronach.)

Partei "Team Stronach" endet mit Legislaturperiode. Luger möchte mit neuer Partei wieder antreten.
Am 3. Juni 2016 gab Frank Stronach bekannt aus Altersgründen bei der nächsten Nationalratswahl nicht mehr antreten zu wollen. Auch sein Name werde bei dieser Wahl nicht mehr vorkommen. Als Obmann stehe er aber bis zur Wahl weiterhin zur Verfügung. Klubobmann Robert Lugar kündigte an, dass die Partei unter neuen Namen bei den nächsten Nationalratswahlen anzutreten beabsichtige.
Hingegen stellte Vorstellung Frank Stronach seine neue Bewegung "Vision Österreich" im Magna Racino vor: „Ich möchte das Feld weiter öffnen“, erläuterte er den Sinn seiner neuen „Bewegung“. Es handle sich um keine Partei, aber die „guten Leute“ in Österreich müssten sich „einmal zusammengruppieren“, befand Stronach. „Visionen sind unbegrenzt.“
Qu. ORF.at vom 3.6.2016


21.6.2017: Heißt Team Stronach bald "Die Reformer"?
Das "Team Stronach" wird sich wohl bald "Die Reformer" nennen. Ohne "Krone"-Kolumnist Tassilo Wallentin. ... Wie "Heute" aus Parteikreisen erfuhr, ist die Umbenennung auf "Die Reformer" fast fix.
Quelle: heute.at vom 21.6.2017

21.6.2017: Robert Lugar Spitzenkandidat; Dr. Tassilo Wallentin tritt nicht an
Der derzeitige Team-Stronach-Klubchef Robert Lugar will bei der Nationalratswahl am 15. Oktober selbst als Spitzenkandidat ins Rennen gehen. Der als Spitzenkandidat umworbene "Krone"-Kolumnist und Rechtsanwalt Tassilo Wallentin soll nach monatelangen Verhandlungen letztlich abgesagt haben. Wallentin sprach zuletzt nur von "Gerüchteküche". Klubchef Lugar will selbst als Listenerster einer Nachfolgepartei des Team Stronach mit einem geschärften Programm antreten, bestätigten informierte Kreise der APA. Von Lugar hieß es auf Anfrage dazu lediglich: "Kein Kommentar." Die Partei, die in Umfragen unter der Wahrnehmungsgrenze dahindümpelt, braucht allerdings einen neuen Namen, nachdem Gründer Frank Stronach seinen nicht mehr hergibt. Der austro-kanadische Milliardär Stronach hatte bei der Wahl 2013 Millionen in sein Parteiprojekt gepumpt, aber nach dem Einzug in den Nationalrat und in den Mühen der Ebenen angekommen, relativ bald die Lust an der Politik verloren. Er will deshalb in Zukunft weder seinen Namen noch weiteres Geld für die Partei lockermachen. Ein neuer Name für die Partei steht jedenfalls noch nicht fest. Zuletzt hatte Lugar etwa "Team für Österreich" als denkbare Variante bezeichnet.
Quelle: Der Standard vom 21.6.2017

31.5.2017: Außenpolitik-Sprecher des Team Stronach im KURIER Interview
Christoph Hagen: Der 48-Jährige ist unter anderem Sprecher für Außenpolitik im Team Stronach-Nationalratsklub. Er sitzt seit 2008 im Nationalrat - anfangs für das BZÖ, seit 2012 ist er beim Team Stronach. Davor war er zwischen 1999 und 2004 FPÖ-Bundesrat. ...
"KURIER: Wie stehen Sie zu einem EU-Heer?
Christoph Hagen: Ein gemeinsames EU-Militär wäre meiner Ansicht nach sinnvoll.
KURIER: Soll Österreich sich daran beteiligen und die Neutralität aufgeben?
Christoph Hagen: Ja, ich kann nicht immer nur die Zuckerln rausholen. Wenn ich sage, ich will vom Heer einen Schutz, dann muss ich meinen Beitrag leisten. Da ist die Neutralität sehr wohl in Frage zu stellen, ob die überhaupt noch zeitgemäß ist. Man diskutiert ja, ob sie nicht mit dem EU-Beitritt eh schon aufgegeben wurde. Gewisse Verpflichtungen haben wir schon. ...
KURIER: Darf der Brexit für die Briten ein Erfolg werden aus europäischer Sicht?
Christoph Hagen: Das darf für die Briten nur ja kein Erfolg werden, sonst können wir die EU abschreiben und sie zerfällt. Und es ist doch ein Friedensprojekt, von dem alle Staaten in Europa schon lange profitieren. Ich bin ganz klar Pro-Europäer, wenn auch nicht um jeden Preis." ...
Ganzes Interview =>  KURIER vom 31.5.2017

20.5.2017 Stronach/Lugar: Mit Ulrike Lunacek droht europäischer Zentralstaat
„Ulrike Lunaceks „Mission für Europa“ ist eine gefährliche Drohung“, kommentiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar die Aussagen der neuen grünen Spitzenkandidatin in der Ö1-Reihe im „Journal zu Gast. Zur Zukunftsvision Lunaceks von einer Europäischen Republik mit einem Zweikammersystem“ meint Lugar: „Man kann hoffen, dass die Grünen in Europa eine Minderheit bleiben, sonst droht uns ein europäischer Zentralstaat, der die Rechte der einzelnen Völker abschafft.“  Der Team Stronach Klubobmann spricht sich für ein „Europa der Vaterländer aus, mit gleichberechtigten Staaten.“ Das sei der einzige Weg, um der immer stärker werdenden bürokratischen Zentralisierung entgegenzuwirken, und nicht „ein Zentralstaat, wie ihn die Grünen wollen“, so Lugar.
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17.5.2017 Stronach/Lugar: Neue ÖVP ist Etikettenschwindel, Ziel ist der Kanzlerposten
„Viele vermuten, dass die neue ÖVP nur ein Etikettenschwindel ist, um den Kanzlerposten wieder heim in die Partei zu holen“, erklärte Team Stronach Klubobmann Robert Lugar in seinem Debattenbeitrag zur Erklärung des Vizekanzlers. Kritik übte Lugar an der ÖVP: Wegen der Probleme, die Zuwanderung gut zu heißen ohne Wähler zu verlieren, „hat man eine eigene Opposition geschaffen!“ Weil Kurz als Außenminister bei den Menschen gut angekommen sei, habe man ihn als eigene Opposition installiert, „dann durfte er gegen die Zuwanderung reden“, so Lugar. Noch im Winter habe der Migrationsrat erklärt, dass 50.000 Zuwanderer reichen. Innenminister Sobotka habe trotzdem erklärt, „wir brauchen Zuwanderung.“ Deshalb habe, als Kanzler Kern die Pläne zum Resettlement ablehnen wollte, Sobotka darauf gedrängt, Verträge sind einzuhalten. „Dabei ist die ÖVP selbst der größte Vertragsbrecher!“, kritisierte Lugar. Die ständige Drohung mit einer Vertragsverletzung sei laut Lugar nicht ernst zu nehmen. „Bei den Vertragsverletzungsverfahren geht es dann um den Schutz von Vogelarten oder um die illegale Verbringung von Kulturgütern.“ Doch für die ÖVP gelte: „Man will und fördert Zuwanderung“, so Lugar der in Richtung Außenminister Kurz fragte: „Was wollen Sie in der Flüchtlingsfrage umsetzen?“ Kurz dürfe nicht jetzt alles versprechen und dann nach der Wahl vergessen. „Es geht um die Umsetzung und nicht um blabla!“, kritisierte der Team Stronach Klubobmann.
Die Agenda der ÖVP umfasst laut Lugar aber nur Machterhalt, Machtausbau. „Stehen Sie auf und legen Sie Projekte vor, wie Sie den angerichteten Gesamtschaden von 36 Mrd. Euro durch die unkontrollierte Zuwanderung reduzieren wollen“, verlangte Lugar vom designierten ÖVP-Chef Kurz. Denn dieser habe mit Vizekanzler Brandstetter nur jemand vorgeschickt, der nicht mit Macht ausgestattet ist.
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16.5.2017 Freihandelsabkommen - Stronach/Weigerstorfer begrüßt EuGH-Entscheid für mehr nationale Mitbestimmung
„Das EuGH-Urteil in Bezug auf das Veto-Recht nationaler Parlamente ist sehr zu begrüßen“, kommentiert Team Stronach Umweltsprecherin Ulla Weigerstorfer die Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs, wonach EU-Handelsverträge wie der mit Singapur oder CETA nicht in die alleinige Zuständigkeit der EU-Institutionen fällt. „Ich bin froh, dass es jetzt nicht mehr möglich sein wird den diversen Freihandelsabkommen, ohne vorherige Diskussion im österreichischen Parlament zuzustimmen“, erinnert Weigerstorfer. Das bedeute aber auch, dass es nun nicht nur eine Möglichkeit ist, sondern auch eine Verpflichtung, die Verantwortung auf nationaler Ebene wahrzunehmen. Für die Team Stronach Mandatarin ist das EuGH-Urteil eine klare Absage an Kommissions-Präsident Jean Claude Juncker und seinen Stil, sich einfach über die Bedenken der Bevölkerung hinwegzusetzen.
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8.5.2017: Stronach/Dietrich: „Frank Stronach ungekürzt“
Ab heute startet eine neue Videoserie: Frank Stronach im Gespräch mit Waltraud Dietrich
Im Gespräch mit Team Stronach Klubobmann-Stellvertreterin Waltraud Dietrich hat Frank Stronach seine Gedanken, seine Meinungen und seine Philosophie zu wichtigen innen- und außenpolitischen Themen dargelegt. „Bei Medieninterviews ist die Zeit streng limitiert und so konnte Frank Stronach oftmals seine Gedanken nicht wirklich ausführen. Dadurch kam es zu Missverständnissen und zu ungerechtfertigter Kritik. Frank Stronach hat ein Imperium gegründet und Unglaubliches in Österreich und weltweit geschafft. Wir haben jetzt die Möglichkeit an seinen Ideen und seinen Erfahrungen „ungekürzt“ teil zu haben“, begründet Dietrich die Produktion der Videos, die nun in regelmäßigen Abständen online gestellt werden.
   „Erfolg und Tipps für die Jugend“ nennt sich das erste Video. Weitere Beiträge werden sich u.a. mit TTIP, dem Schulsystem, der Flüchtlingspolitik,  dem Agrarmarkt und einer Wirtschaft ohne Bürokratie befassen. Natürlich werden auch die Innenpolitik, der Parlamentarismus und die Interessensgruppen Themen der Video-Reihe sein. „Aus unseren Gesprächen in entspannter Atmosphäre in Oberwaltersdorf sind diese Videos entstanden, die Einblick in die Ideen und Beweggründe von Frank Stronach geben. Ein faszinierender Mensch, der viel zu sagen hat,“ erklärt Dietrich.
Rückfragen & Kontakt: Team Stronach Parlamentsklub, 01 401 10-8080

27.4.2017: CETA/TTIP - Stronach/Weigerstorfer: Regierung soll Volksvertreter sein und nicht Konzernschützer
„In Wahrheit diskutieren wir hier über Konzernschutzabkommen“, mahnte Team Stronach Umwelt- und Gesundheitssprecherin Ulla Weigerstorfer in ihrem Debattenbeitrag zum CETA/TTIP- Volksbegehren. „Bedenklich, dass die Regierungsbank leer ist bei so einem wichtigen Thema“, kritisierte Weigerstorfer, denn „die Regierung ist kein Konzern-, sondern ein Volksvertreter.“
   Marketingtechnisch sei der Begriff Freihandelsabkommen sehr klug gewählt, denn „wer will keinen freien Handel?“ fragte Weigerstorfer. „Aber sind CETA, TTIP und TISA tatsächlich Freihandelsabkommen oder viel mehr Zwang, dem knapp 80 Prozent der Österreicher negativ gegenüberstehen“, so die Team Stronach Mandatarin. In Wahrheit haben wir schon freien Handel, denn die Zölle liegen bei 3,5 bis 3,8 Prozent. „Was nicht gelingen wird, ist den gemeinsamen Nenner zwischen den USA und Europa zu finden. Vielmehr besteht Gefahr, dass lang erkämpfte europäische Standards einfach ausgehebelt werden damit“, erinnerte Weigerstorfer.
   Die Behauptung der SPÖ, dass man mit einem Ministerratsbeschluss die vorläufige Anwendung des Vertrages beenden könne, ist laut EU-Kommission falsch, „weil es keine Ausstiegsmöglichkeiten für Einzelstatten aus CETA gibt“, warnte die Team Stronach Umweltsprecherin. Während Deutschland und Frankreich umfassende Ausnahmen etwa für Abwassernutzung und Abfallentsorgung angemeldet haben, „hat Österreich unter Verhandlungsführung von Vizekanzler Mitterlehner darauf verzichtet. Da ist einiges liegen gelassen worden“, kritisierte Weigerstorfer.
   Ähnliches sei in der Vergangenheit mit dem NAFTA-Abkommen passiert. „Die Versprechungen sind nicht eingetreten, aber dafür die Befürchtungen“, so Weigerstorfer. Dank gelte den Initiatoren und den Unterstützern des Volksbegehrens gegen CETA, TISA und TTIP. „Nun ist die Regierung gefordert im Sinne Österreichs zu handeln!“, erklärte Weigerstorfer.
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26. April 2017: Stronach/Dietrich: Schlupfloch bei „Armutszuwanderung“ gehört geschlossen!
„Die Abschaffung der Ausgleichszulage für ausländische Pensionisten ist ein Thema, das stark emotionalisiert“, erklärte Team Stronach Sozialsprecherin Waltraud Dietrich in ihrem Debattenbeitrag zum Sozialbetrugsbekämpfungsgesetz. Österreichischen Arbeitnehmern, die in der Pension um eine Ausgleichszulage ansuchen müssen, fehle das Verständnis dafür, dass „Menschen, die noch nie in unser Sozialsystem einbezahlt haben, auf Heller und Pfennig dasselbe erhalten wie sie“, kritisierte Dietrich. „Wir haben es oft mit Fällen von Armutszuwanderung zu tun und dieses Schlupfloch gehört geschlossen“, so Dietrich, die auch einen entsprechenden Antrag zur Abschaffung der Ausgleichszulage für ausländische Pensionisten einbrachte.
   Auch wenn es keine große Anzahl an Fällen wäre, so sei doch eine Steigerung zu bemerken. „Von 708 Anträgen auf Ausgleichszulage ausländischer Pensionisten im Jahr 2010 stieg die Zahl 2015 schon auf 1238 Fälle“, zeigte die Team Stronach Sozialsprecherin auf. Um ausreichende Existenzmittel - die zum Aufenthalt berechtigen - nachweisen zu können, „wird von Verwandten Geld ausgeborgt. Kaum ist man im sozialen Netz, wird das Geld zurückgegeben - der sogenannte Münchhausen-Effekt,“ erinnerte Dietrich. „Erst wer in den sozialen Topf einbezahlt, hat das Recht etwas aus dem sozialen Topf raus zu bekommen“, so Dietrich.
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25. April 2017 Stronach/Hagen: Selbstauflösung des Parlaments muss abgeschafft werden!
Den Vorschlag von Rechnungshofpräsidentin Kraker, die Gesetzgebungsperiode im Nationalrat wieder auf vier Jahre zu verkürzen und dafür die vorzeitige Auflösung zu verhindern, findet Team Stronach Generalsekretär Christoph Hagen richtig. „In der Schweiz etwa ist die Selbstauflösung des Nationalrates nicht möglich, die Abgeordneten müssen für die Bürger arbeiten. Bei uns hingegen wird nur taktiert und auf Umfragewerte geschielt“, so Hagen. Wenn eine Koalition am Ende sei, solle der Bundespräsident die Regierung abberufen können und die Parteien „müssen neu zueinander finden. Vorzeitige Wahlen, die die Steuerzahler auch viel Geld kosten“, sollten nicht vorgesehen sein, erklärte Hagen am Rande einer Pressekonferenz.
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9. April 2017 Stronach/Lugar kritisiert Schönborns Verständnis für die Islamisierung Europas
„Es ist schon bezeichnend, wenn der heutige Anschlag auf eine christliche Kirche in Ägypten mit über 25 Todesopfern kein Thema für den höchsten christlichen Vertreter in Österreich ist,“ kritisiert Team Stronach Klubobmann Robert Lugar den Auftritt von Kardinal Christoph Schönborn in der heutigen ORF-Pressestunde. Unter diesem Gesichtspunkt mute es eigenartig an, dass Schönborn gleichzeitig behauptet, dass man Muslimen nicht den Vorwurf machen könne, dass sie ihre Religion verbreiten wollen, weil ja auch die Christen dies weltweit und erfolgreich getan hätten. „Das hat damals zu hunderttausenden Toten geführt. Mit diesem Argument legitimiert er die Islamisierung Europas“, warnt Lugar.
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4. April 2017 Wirtschaftskompetenz an Schulen - Stronach/Hagen: Nichts NEOS unter der Sonne!
„Es freut uns ja, dass wieder eine Partei eine langjährige Frank Stronach Forderung aufgreift“, kommentiert Team Stronach Generalsekretär Christoph Hagen die Forderung von NEOS Klubobmann Matthias Strolz nach Vermittlung von mehr Wirtschaftskompetenz an Schulen. Dies fordert das Team Stronach bereits seit vier Jahren, es sei deshalb „keine neue Idee der Pinken oder schlicht nichts NEOS unter der Sonne“, so Hagen.
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30. März 2017 Stronach/Schenk kritisiert fehlende Statistiken über die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche
Die fehlenden Statistiken über die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche und deren Ursachen kritisierte Team Stronach Frauensprecherin Martina Schenk in ihrem Debattenbeitrag. „Es ist nicht zu verstehen und auch nicht zu argumentieren, wenn nahezu jedes europäische Land über solche statistischen Erhebungen verfügt, dass das in Österreich nicht der Fall ist“, kritisierte sie und erinnerte an eine entsprechende Petition und Bürgerinitiative, die diese Statistiken einfordern.
   Petition und Bürgerinitiative wurden bereits dem Gesundheitsausschuss zugewiesen, der Großteil der Stellungnahmen war positiv, also für eine anonymisierte statistische Erfassung, erklärte Schenk. „Interessanterweise kamen von der roten Seite – und hier kann man durchaus auch die Ideologie ins Spiel bringen – ablehnende Stellungnahmen: vom Gesundheitsministerium, vom Bildungsministerium und von der Stadt Wien“, stellte Schenk fest.
   Gegenargumente wie die fehlenden notwendigen Voraussetzungen lässt Schenk nicht gelten: „Dann müssen wir die Voraussetzungen eben schaffen! Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, damit die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass diese Daten dann auch anonymisiert statistisch erfasst werden können!“, verlangte die Team Stronach Mandatarin.
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22. März 2017: Offen gesagt - Tassilo Wallentin im Gespräch mit NAbg. Ulla Weigerstorfer
im Rahmen der Team Stronach Akademie.
Ort: Marriot-Hotel in 1010 Wien.
ca 500 Besucher.


 

Freihandel: Zeitenwende. Die Nachkriegsordnung ist endgültig vorbei. Die Welt formiert sich neu. Beispiel: Das Thema Freihandel war in den 50-iger Jahren ein ganz anderes als jetzt. Damals war man in einer Aufbauzeit. Man mußte die internationalen Beziehungen nutzen und versuchen Exporte zu generieren. Handelsabkommen sind heutzutage geopolitische Instrumente.

journalistisches Establishment: Das sind alle, die in den 70-iger - alt 68-izern, sozialisiert wurden. Mit Argumenten aus den 70-iger Jahren, wo Gastarbeiter kamen, versuchen die, die Völkerwanderung zu beantworten.

Asylpolitik: jetzt will die aktuelle Politik 1000 Euro zahlen, wenn die freiwillig zurrückkehren.
Tassilo Wallentin: Sie werden freiwillig zurückkehren. Sie werden die 1000 Euro nehmen und wieder kommen. (Applaus im Publikum). In welchem Land leben wir? Können wir unseren Gesetzen nicht mehr zum Durchbruch verhelfen?  Müssen wir den Leuten 1000 Euro zahlen, damit sie sich an Gesetze halten? Das ist ja krank.
Es gibt zig Millionen auf der Flucht und davon sind nur 10% sind Flüchtlinge nach der Genfer Konvention. Dort fängt die Menschlichkeit an. Alles andere sind Wirtschaftsflüchtlinge. Wir können nicht jedem, der auf der Suche nach einem neuen Leben ist, die Tore öffnen. Milton Friedman hat einmal gesagt: Man kann einen Sozialstaat haben, man kann offene Grenzen haben, aber man kann nicht beides gemeinsam haben. D.h. wenn jemand offene Grenzen will, dann müssen wir den Sozialstaat abschaffen. Wenn heute in die USA einreist, dann bekommt man 7 Jahre keinen Cent vom Staat. Wenn man heute nach Österreich kommt und völlig zu Unrecht einen Jux-Asylantrag stellt, dann bekommt man vom Tag 1 die Grundsicherung, volle Krankenversicherung, bis dieses Verfahren erledigt ist. Daß das alle möglichen Glücksritter und Menschen anzieht, daß ist ja wohl klar. Nach einer UN-Studie gibt es 3,5 Milliarden Menschen, die weniger als 2 Dollar pro Tag verdienen. Und jetzt sehen die über die Medien, was es da bei uns alles gibt. Den Sturm wird man nicht aufhalten können.
NGOs machen ein großes Geschäft mit den Flüchtlingen. Alles ist ein Geschäft.
Gegen Wirtschaftsflüchtlinge ist nichts zu sagen, ist nichts Schlechtes. Aber das Ganze passiert unter dem Mißbrauch des Asylrechtes.
Die nächste Flüchtlingswelle kommt mit Sicherheit.
Macht der Bilder: Wenn wir es nicht schaffen in Bildern zu vermitteln, hier nicht und wir weisen aus, wir schieben ab, wir lassen sie nicht auf das Festland, dann wird Europa verlieren.
Ulla Weigerstorfer: Wie soll Österreich lösungsorientiert reagieren?
Tassilo Wallentin: Österreich muß die Gesetze ändern. Der sicherste Zaun ist das Geld zu streichen, alles sofort auf Sachleistungen umstellen. Das zweite ist ein Grenzschutz. Das dritte ist, daß man die Menschrechtskonvention möglicherweise außer Krafts setzt. Man sollte sich aber selbst einen Kodex unterwerfen, der der Menschlichkeit entspricht. Aber die Menschenrechtskonvention ist in der Form veraltert.

ad Sicherheitspolitik:
Tassilo Wallentin: kritisiert die Sicherheitsstatistik. Die exorbitante Kriminalitätsrate wird mit der Kriminalstatistik verschleiert. Man sagt den Leute nicht so deutlich, wie es wirklich ist. Bei der Drogenkriminalität habe die Polizei die Anweisung bekommen, daß sie auf gewissen Plätzen nicht mehr kontrollieren soll, damit die Aufgriffsraten nicht so hoch sind.
Bei Sexualdelikten gehören die Strafen erhöht. Es gehört auch bei Kleinkriminalität mit aller Härte durchgegriffen werden. Die Leute müssen sehen, daß es Konsequenzen gibt.

ad politische Korrektheit:
Tassilo Wallentin: Diese erstickt die Leute. Es traut sich ja keiner mehr etwas zu sagen. Will, daß die Leute sich trauen, wieder zu ihrer Meinung zu stehen und gegen diese offensichtliche Dummheit anzukämfpen. Das beginnt schon mit dem Binnen-I, das eine Verhunzung der deutschen Sprache ist. Das wurde da so verlacht, daß man sich nicht mehr getraut hat das vorzuschreiben. Die Politiker sind großteils Feiglinge. Wenn die merken, die Leute wollen das nicht, dann kann man etwas verändern. Wie absurd der Genderismus ist erklärt Wallentin anhand von Facebook, das 60 neue Geschlechter eingeführt hat. Wenn man schon politisch korrekt sein will, dann muß in jeden Aufsichtsrat eines der 60 Geschlechter sitzen und dann muß ein Politiker bei einer Ansprache alle 60 Geschlechter begrüßen. (Gelächter im Publikum).

ad Islamismus / Türkei:
Tassilo Wallentin: Bis zu einem gewisen grad bin ich über Präsident Erdogan ja glücklich, weil ich glaube der Dümmste hat begriffen, daß die Türkei in dieser Form niemals ein EU-Mitglied werden kann. (Applaus im Publikum). Wir erleben in der Türkei eine Re-Islamisierung.
Unsere Kirchenfürsten haben keine Gefahr, jemals gekreuzigt zu werden, weil sie im Gegensatz zu den Religionsstiftern sehr angepaßt sind. Ich glaube wir bekommen eine vollkommen verzerrtes Kirchenbild. Denn von den Propheten bis über Moses über Jesus über die Heiligen: Die Römisch-katholische Kirche war unangepaßt. Die hat sich niemals dem Zeitgeist unterworfen. Sie werden fast keine Biografie von einem Heiligen finden, der nicht gekreuzigt, geschlagen, gevierteilt wurde für seine Auffassungen. Sie haben niemals beigegeben. Leute, die sich heute für die Kirche zu Wort melden sind Epigonen dessen. Das was wir heute sehen, ist eine vollkommen verfehlte Auffassugn vom Christentum.
Ulla Weigerstorfer: Warum gibt es so wenig Gegenwehr von der Kirche?
Tassilo Wallentin: Das ist dieser Zeitgeist. Sie sind auch Kinder ihrer Zeit.

ad Gutmenschen:
Ulla Weigerstorfer: Sind wir zu sehr "Gutmensch"?
Tassilo Wallentin: Alle nicht. Aber viel zu viele Leute sitzen an den Hebeln der Macht, die noch nicht wissen, daß ihre Zeit vorbei ist.

ad Währungsunion:
Tassilo Wallentin: Man hat den Leuten vorgegaukelt, der EURO wird so stabil sein, wie der Schilling. In Wirklichkeit ist der EURO heute der Nachfolger der italienischen Lira. Das ist die Wahrheit. Es war jedem Menschen mit einem gesunden Hausverstand klar, daß wenn man ein paar harte Währung mit lauter schwachen Währungen zusammen tut, daß da keine starke Währung heraus kommen kann. Es war ein hisorischer Fehler, daß man Länder wie Griechenland aufgenommen hat. Man hat versucht die Währungunions auf Biegen und Brechen zu retten und hat sich in diese Schuldenunion hinein lotsen lassen. Merkel hat eine Schuldenunion geschaffen. Auf einmal hat ein Land für ein anderes Land gehaftet. Das gibt es nicht einmal in der Währungsunion USA. Aus der Schuldenunion kommt man auch nicht mehr heraus. Sie haben dann begonnen über die Europäische Zentralbank ab März 2015 um 80 Milliarden Euro monatlich - zeitlich unbegrenzt - die man in den Kauf von Schrottpapieren und faulen Krediten verwendet, damit man diese Krisenländer (zB Griechenland) stützt. Italien, Spanien, Portugal haben die schlechtesten Wirtschaftsdaten, seit es Aufzeichnungen gibt. Sie können sich auf den Kapitalmärkten immer neu verschulden, weil die EZB und die hohe Politik das deckt. Und das kranke daran ist, wir haften dafür. Wir werden auch ärmer, weil wenn Sie sich anschauen, was wir heute für den Euro bekommen, das ist die Folge dessen. Wir müssen noch froh sein, wenn diese Krisenländer nicht aus dem Währungsverund austreten. Denn wenn sie austreten, dann werden unsere Haftungen schlagend. Das könnte im äußersten Fall bis zur Staatspleite Österreichs führen. Wir müßten statt Schulden endlich Reformen machen.

ad EU:
Ulla Weigerstorfer: Ist die heutige EU - so wie sie jetzt ist - überlebensfähig?
Tassilo Wallentin: In der Form sicher nicht. Das war das Erschreckendste für mich auch Austritt der Briten, daß der Juncker nicht gegangen ist. Es gibt zwei Gesichter, die das zu verantworten haben, das eine heißt Merkel, das andere Juncker.
Die Briten haben die EU als das gesehen, was sie sein sollte: eine Handels- und Wirtschaftsunion. Und dort müßten wir hin. Dann könnten wir sogar mehr Länder aufnehmen, dann könnte man die EU sogar vergrößern. Die Zukunft der EU hängt davon ab, ob man den unsäglichen Zentralismus abschafft und den EURO reformiert.
Ulla Weigerstorfer: Was mich an Juncker so fasziniert: er hat gesagt: Ich mache so weiter, bis einer Stopp schreit. Wie geht denn das?
Tassilo Wallentin: Ich war immer schon skeptisch gegenüber Juncker. Der hat überhaupt nicht die Qualitäten, diese Behörde zu führen. Er ist für mich jemand, der definitiv nicht verstanden hat, wohin sich diese Welt bewegt. Das ist vollkommen klar. Der glaubt immer noch, das Geld wächst auf den Bäumen. Man kann den Kommunisten Tsipras umarmen, man kann Merkel umarmen, wir küssen uns alle. In Wirklichkeit kämpft Europa gegen den Abstieg. Das sieht man ganz klar, wenn man nach Asien kommt. Dort spielt Europa keine Rolle mehr. Und was machen wir? Die Schulen werden immer schlechter. Es gibt keine Technologie.  Der Vorsprung an Technik und Wissen geht immer mehr verloren. Wo sind die großen IT-Unternehmen? Das ist alles amerikanisch oder asiatisch.
Wir müssen die Produktivität pro Arbeitsplatz erhöhen. Wozu Zuzug? Wir brauchen keine 10.000-den Erntehelfer. Ich brauche einen Traktor, einen der den fahren kann, einen der den warten kann und kann mehr leisten, als 10.000 andere.
Um den sozialen Standard halten zu können, brauchen wir einen unglaublichen Schub an Wissen und Technologie und Kapital. Das ist die Stärke Europas. Und überall dort verlieren wir. Und dem, den das am wenigsten klar ist, der sitzt in Brüssel.

ad CETA / TTIP:
Ulla Weigerstorfer: Gott-sei-Dank ist man auf Gegenwehr gestoßen. Aber teilweise auch nicht sehr erfolgreich.
Tassilo Wallentin: Ich habe die TTIP-Diskussion aus einem anderen Grund nicht verstanden, weil die Handelshemmnisse zwischen USA und Europa defacto nicht da sind.  Was ich an den Abkommen immer vermißt habe ist, sie haben ja keinen Investitionsanreiz. Warum soll ich jetzt mehr Handel treiben, nur weil es TTIP gibt? Es geht um geopolische Konzepte. Ich habe es einmal polemisch genannt, um Europa zum 51 Bundesstaat von den USA zu machen, im wirtschaftlichen Sinn.
 
 
 


Nationalratswahl 2013:

Frank Stronachs Privatmeinung,
kundgetan in Interviews:
* Todesstrafe für Berufskiller, Mafiatypen (Vorarlberger Nachrichten 5.9.2013, ORF.at vom  5.9.2013)
* Für die NATO und gegen die Neutralität Österreichs, die nix bringt (ORF Konfrontation gegen Spindelegger am 3.9.2013)

27.11.2013: Dr. Monika Lindner legt Mandat zurück / Team Stronach wieder zu elft.
Die Ex-ORF-Chefin war nur ein Monat Abgeordnete.
Ihre einzige Wortmeldung war: "Ich gelobe".
Ihr Abgeordnetenehalt für das eine Monat war ca 8300 Euro.
Frau Lindner begründete ihren Rückzug aus dem Parlament mit ihrem sozialen Engagement, was wenig glaubwürdig erscheint. Hat Frank Stronach sie doch noch motivieren können zu gehen. Hat er ihr eine Abschlagszahlung überweisen?
Wie dem auch sei. Lindners Nachfolgerin wird Ulla Weigersdorfer, eine ehemalige Schönheitskönigin.

14.10.2013 Da waren es nur mehr 10 Abgeordnete:
Von den 11 Mandaten hat Stronach aber bereits 1 Mandat - noch vor der Angelobung - wieder verloren. Monika Lindner - die ihre berufliche Karriere Erwin Pröll (ÖVP-NÖ; Er verschaffte ihr den Jop als ORF-Niederösterreich Intendantin und später als ORF-Generaldirektorin) und Christian Konrad (Raiffeisen; Er machte sie zur Beraterin der Medienbeteiligungstochter Medicur und später zur Geschäftsführerin der Raiffeisen-Außenwerbungsfirma "Epamedia") verdankte, sagte nach Abgabe des Wahlvorschlages im Wahlkampf bis zum Wahltag, dass sie auf ihr Mandat verzichten würde. Nach dem Wahltag gab Monika Lindner am 14.10.2013 bekannt, dass sie doch das Mandat vom Team Stronach annehmen wird, aber nicht dem Team Stronach angehören will. Sie wechselt offiziell aber nicht in den ÖVP-Klub ("... weil das nicht ehrenhaft wäre ..."), sondern will wilde, parteifreie Abgeordnete werden. Monika Eder-Lindner wird monatlich 8.307 Euro an Nationalratsbezug und zusätzlich 10.000 Euro an ORF-Pension kassieren, somit in Summe 18.307 Euro monatlich.
Das Team Stronach, dass aufgrund des Wahlergebnisses 11 Mandate errungen hatte, wird jedenfalls nur mit 10 Mandaten in die Legislaturperiode starten. Weitere Ausfälle sind nicht auszuschließen. Damit könnte das Team Stronach das Schicksal des BZÖs erleiden.
 

Ergebnis bei der Nationalratswahl 2013:
5,7% der Stimmen,
11 (ehrliche, selbsterarbeitete) Mandate. Bisher saß das Team ja nur mit fünf vom BZÖ abgeworbenen Abgeordneten im Parlament.
Das ist eigentlich ein beachtlicher Erfolg bei dem ersten Wahlantritt zum Nationalrat.
Nicht aber für Frank Stronach, dessen Ziel es war "Erster" (=stimmenstärkste Partei) zu werden und Kathrin Nachbauer zur Bundeskanzlerin oder Justizministerin zu machen.
Jedenfalls will Frank Stronach kein Geld mehr in "seine" Partei investieren und vielmehr sogar seine 15 Millionen Euro an Darlehen zurückerhalten.
Es gibt auch personellen Konsequenzen:
Wahlkampfleiter Tillmann Fuchs ist nicht mehr im Team; Elisabeth Kaufmann-Bruckberger wurde als niederösterreichische Landeschefin abgelöst;
Landesrat Gerhard Köfer (Ex-SPÖ, Kärnten) und Landesrat Hans Mayr (Ex-ÖVP Salzburg) wurden ihrer Funtktion als Landesparteiobmänner enthoben. Die Büromannschaft in Tirol wurde aus dem Team ausgeschlossen;

Übrigens haben die Stronach-Anhänger den obersten Lehrsatz von Frank offensichtlich nicht verstanden:
"Wer das Gold hat, macht die Regeln".
Viele sind (nur) dem Geld nachgelaufen und hofften, dass sie reich werden und wundern sich jetzt, dass der Frank sein Darlehen zurückbezahlt haben möchte. Dabei zahlt das eh alles der Steuerzahler und nicht die Parteimitglieder und auch nicht die Landesräte, Landtagsabgeordneten oder Nationalratsabgeordneten. Wozu also diese Aufregung?
 

Kandidaten Team Stronach für die Nationalratswahl 2013: Plätze 1-20
Frank Stronach Wahlplakat Nationalratswahl 20131. Stronach Frank 1932 Werkzeugmacher 2522 Oberwaltersdorf
2. Nachbaur Kathrin Dr. 1979 Juristin 8074 Raaba/Graz
3. Eder-Lindner Astrid Monika Dr. (ÖVP) 1944 Journalistin 2770 Gutenstein  (Dr. Monika Lindner ist per 15. August 2013 zurückgetreten, steht aber nach wie vor am Stimmzettel. Ob sie das Mandat annehmen würde ließ Monika Lindner offen.)
4. Vetter Georg Dr. 1962 Rechtsanwalt 1080 Wien
5. Hagen Christoph (Ex-FPÖ, Ex-BZÖ) 1968 Abgeordneter zum Nationalrat 6912 Hörbranz 8 8A
6. Franz Marcus Dr. 1963 Arzt 1010 Wien
7. Weigerstorfer Ulrike 1967 Unternehmerin 1030 Wien 3 3E
8. Ertlschweiger Rouven MSc 1976 Angestellter 7033 Pöttsching 1 1A
9. Heiser-Fischer Renate 1971 Angestellte 2522 Oberwaltersdorf 3 3G
10. Hrnjez Darinka 1973 Angestellte 1160 Wien 9 9F
11. Youssef Sayed Youssef Sylvia 1955 freigestellte Betriebsrätin 1230 Wien
12. Lintl Jessi Dr. (Ex-ÖVP) 1956 Unternehmensberaterin 1010 Wien 9 9D
13. Dietrich Waltraud Ing. (Ex-FPÖ) 1959 Land- und Forstwirtin 8723 Kobenz 6 6D
14. Fuchs Tillmann MBA 1965 selbstständig 2522 Oberwaltersdorf 3 3G
15. Bauer Ronald Dr. 1981 Jurist 1050 Wien 9 9A
16. Merkl Anton Dr. 1950 Pensionist 4800 Attnang-Puchheim 4 4D
17. Haslitzer Wilhelm 1949 Media Coach 9020 Klagenfurt am Wörthersee 2 2A
18. Brennsteiner-Köckerbauer Margarete 1949 Bilanzbuchhalterin 5201 Seekirchen 5 5B
19. Klikovits Herbert 1959 Angestellter 7011 Siegendorf 1 1A
20. Steinbichler Leopold 1959 Landwirt 4861 Aurach am Hongar 4 4C

Info => Kandidaten des Teams Stronach in den Bundesländern für die Nationalratswahl 2013

Parteiaustritt eines Stronach Kandidaten im Land Salzburg:
Yilmaz Toyran steht auf Platz 3 der Landesliste Salzburg für die Nationalratswahl 2013 und hat am 25.8.2013 wegen internen Streitigkeiten seinen Parteiaustritt bekannt gegeben. Siehe auch => Der Standard vom 25.8.2013. Am darauffolgenden Montag erfolgte der Rücktritt vom Rücktritt. Yilmaz Toyran bleibt nun doch im Team Stronach.
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Wer beim Team mitmacht: Ex-FPÖ-Kurzzeit-Justizminister Michael Krüger, Ex-SPÖ-Nationalratsabgeordneter Gerhard Köfer, Ex-BZÖ-Nationalratsabgeordneter Robert Lugar, Ex-BZÖ-Nationalratsabgeordneter Erich Tadler, Ex-BZÖ-Nationalrats- abgeordnete Elisabeth Kaufmann-Bruckberger, Ex-FPÖ-Politikerin Waltraud Dietrich aus der Steiermark,

Parteiprogramm:
* Eine geistige Revolution für Österreich
* Demokratie stärken
* keine weiteren Staatsschulden
* aufgeblasene Verwaltung abbauen, aber ohne Motorsäge
* Wirtschaftswachstum fördern
* Arbeitsplätze schaffen
* Wohlstand schaffen
* starkes Europa ohne Währungsunion (Rückkehr zum Schilling; ev Österreich-Euro)
* kleines Berufsheer
* Studiengebühren für überlaufenen Studien
* Wahrheit - Fairness - Transparenz
 
 

Video: Der Wahlkampfsong vom Team Stronach - Nicht zu fassen! - Otto Normalverbraucher

 

Video: Pressekonferenz "Team Stronach für Österreich" am 27. September 2012
Videogröße 188 MB; Dauer: 51 min
Video Teil 2 und mehr Infos auf Wien-konkret. Zur Antrittspressekonferenz => Stronach-Partei
 
 
 

Kommentare zur KPÖ & Nationalratswahl

=> Stellungnahmen eintragen
 

"freie" Abgeordnete - ja freilich ...
Bin schon gespannt, wie oft Frau Lindner gegen den schwarzen Klub stimmen wird.
Gast   14.10.2013

VÖLLIGE IRREFÜHRUNG!
Monika Lindner hat vor der Wahl klar gesagt, dass sie ein eventuell zustehendes Mandat nicht annehmen wird.
Was ist ihr Wort noch Wert?
Gast 14.10.2013

@ Lindner-Pension
Sie nimmt ihr Mandat ja nur deshlab an, weil sie dadurch ihre monatliche 10.000 Euro-ORF-Pension nicht verliert. Dafür hat sich die Lindner nämlich vorher beim ORF erkundigt. Qu. Kurier.
Gast 14.10.2013

Linder als "Jungpolitikerin"
Bei solchen idealistischen "Jungpolitikerinnen" verfliegt die allgemeine Politikverdrossenheit sicher im nu.
Gast   14.10.2013

falsches Mandat:
Dass sich diese von den "Schwarzen" stets in Funktionen gehievte Frau nun auch noch.untersteht dieses falsche Mandat anzunehmen ist letztklassig und eine Schande für Österreich. Diese 69jaehrige Möchtegern schämt sich nicht einmal.
Gast 14.10.2013

hochgradig absurd
Die Lindner hat im Grunde niemand gewählt. Da sie zum Zeitpunkt der Wahl schon nicht mehr zum Team Stronach gehört hat, ist sie ohne Auftrag im Nationalrat.
Gast 14.10.2013

@ Lindner:
Sind solche ÖVP-Uboote bei anderen Parteien verfassungskonform?
Das ist richtig unheimlich, was da abgeht.
Gast  14.10.2013
 

Ich hätte zum Thema Nationalratswahl 2013 eine Frage
Ich habe, aus jetziger sicht leider, das Team Stronach gewählt.
So weit so gut.
Aber leider ist diese Partei nicht mehr vergleichbar mit jener, die ich gewählt habe.
Meine Frage daher, ich habe etwas gewählt, was nicht mehr ist. Was geschied mit meiner Stimme?
Kann eine Partei, nach der Wahl, machen was sie will? Nämlich den Wähler zu verar...... wie sie will.
Ich will von so einer "Partei" nicht mehr vertreten werden. Und wenn ich daran denke, das sie die nächsten 5 Jahre mit Steuergeldern bezahlt werden. Aut quo vadis, liebes Österreich
Mit freundlichen Grüßen / Kind regards
Johannes H.         10. Oktober 2013

Anm Red. Deshalb wären kürzere Legislaturperioden wichtig. SPÖ-ÖVP-Grüne-BZÖ haben leider beschlossen, die Wahlintervalle von 4 Jahre auf 5 Jahre zu verlängern. (Änderung der Bundesverfassung 2007 => längere Legislatuperioden für Nationalratswahlen)
 

15.8.2013 BZÖ-Widmann: Monika Lindner vor Rückzug - Chaostage bei Stronach gehen weiter
"Und wieder zerbricht Stronachs Söldnertruppe offenbar ein Stück mehr", so kommentiert BZÖ-Bündnissprecher Rainer Widmann das Personalchaos im Team Stronach. Wie die Presse Online berichtet, steht Stronachs prominente Quererinsteigerin Monika Lindner vor dem Rücktritt, weil sie sich von Aussagen des Noch-Klubobmannes Lugar zu ihrer Person distanziere. "Inkompetenz, Unzuverlässigkeit und Intrige zeichnen das Chaosteam Stronach aus." Bezeichnend sei auch die neue Werbekampagne der Milliardärs-Partei, die mangels eigener Ideen 100.000 Euro für fremde Vorschläge bietet. "Eigentlich erbärmlich, wenn man keine eigenen Ideen hat und niemanden findet, der ohne Bezahlung sich aus Idealismus sinnvoll mit vernünftigen Vorschlägen einbringt. Da ist Stronach so reich und doch irgendwie arm dran", so Widmann. Widmann warnt erneut davor, dass "jede Stimme für diese Chaostruppe eine Stimme für den Machterhalt von SPÖ und ÖVP ist. Nicht umsonst wird Stronach von den Regierungsparteien hofiert und gefördert. Einfacher lässt sich diese Große Koalition nicht auf weitere fünf Jahre einzementieren!", so Widmann.
Rückfragehinweis: Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
 
 
 


www.nationalratswahl.at - Team Stronach