Nationalratswahl 2017:  Ergebnisse . Kandidaten . Abgeordnete . Medien . TV . Briefwahl . Wahlbetrug
Partei: CPÖ . EUAUS . FLÖ . FPÖ . GILT . Grüne . KPÖ . M . NBZ . NEOS . ODP . ÖVP. Pilz. SLP. SPÖ. Weiße

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Umfragen zur Nationalratswahl 2017:
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Warum man politische Meinungsumfragen nicht allzu ernst nehmen sollte:

* Die Stichprobe ist meist sehr klein und selten wirklich repräsenattiv für das gesamte Wahlvolk

* Neue Parteien werden oft gar nicht explizit abgefragt. Gerade bei der nächsten Nationalratswahl wird es aber einige neue Parteien am Stimmzettel geben, zB EU-Austrittspartei, Männerpartei, NEOS, Piratenpartei.

* Meingungsumfragen kosten viel Geld, die ein Auftraggeber bezahlen muß. Die Auftragsgeber einer Umfrage bzw die beauftragten parteinahen Meingungsforschungsinstitute haben manchmal ein bestimmtes politisches Ziel, wodurch das Ergebnis manipuliert und verfälscht wird. (Zitat Bürgermeister Michael Häupl: "Wie man mit Umfragen manipuliert, weiß ich auch ...", Die Presse 18.5.2013)

* Die Meinungsumfragen liegen des öfteren schwer daneben.
Internationale Beispiele sind Umfragen zum BREXIT-Referendum 2016, welches überraschender Weise FÜR den EU-Austritt Großbritanniens ausging, oder die Wahl von Donald Trump zum USA-Präsidenten. Österreichische Beispiele sind die Landtagswahlen in Kärnten, Tirol und Salzburg. Ein älteres Bespiel ist die Nationalratswahl 2008, wo keine einzige Meinungsumfrage vorhergesagt hat, dass das BZÖ die Grüne-Partei überholen würde.

* Meinungsumfragen sind eine Grundlage für eine Wahlprognose. Diese Art der Prognose hat aber das Problem, dass weder zukünftige vorhersehbare Ereignisse mitberücksichtigt werden (z.B. EU hebt Waffenembargo gegen Syrien auf; Wahlergebnis bei der Deutschland-Wahl kurz vor der Österreich-Wahl, ....) noch nicht vorhersehbare Ereignisse (z.B. Hochwasserkatastrophen, Rücktritt von Ministern und Parteiobmänner bzw. Parteiobfrauen, welche neuen Parteien schaffen tatsächlich die Kandidatur, Todesfälle ...).

* Falschauskünfte der Befragten: Da immer mehr Leute den österreichischen Überwachungsstaat fürchten, geben viele Leute bewußt falsche Antworten. Wer deklariert sich schon für Oppositionsparteien oder neue Parteien wie zB die EU-Austrittspartei, wo doch das Thema "EU-Austritt" ein Tabuthema ist? Falschauskünfte sind im Trend der Zeit. Auf Facebook werden falsche Identitäten und sogar falsche Fotos verwendet, bei der E-mail Adresse werden falsche Namen verwendet, in Single-Börsen sind sowieso die meisten Angaben und Fotos falsch. Auch vor dem Finanzamt sind die wenigsten Menschen ehrlich. Gelogen wird in Ehebeziehungen, genauso beim Vorstellungsgespräch. Also warum sollte die Leute ausgerechnet bei der Politik ehrlich sein?

Meinungsforschung ist trotzdem besser als der Blick in die Kristallkugel.
Deshalb hier ein Blick auf die aktuellen Ergebnisse:
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Umfrage versus Ergebnisse:
 
Partei:  Umfrage: IST-Ergebnis:
ÖVP: 33% 31,5%
SPÖ: 24% 26,9%
FPÖ: 26% 26,0%
NEOS:   6%   5,3%
Pilz:   4%   4,4%
Grüne:    5%   3,8%
sonstige:    3%   2,2%

* bei der ÖVP lagen alle Umfragen zu hoch, bei der SPÖ zu tief
* Die FPÖ wurde von den meisten Meinungsforschern zu gering eingeschätzt, die letzte Meinungsumfrage von Unique-Research war allerdings eine Punktlandung.
* Schwer daneben lagen alle Meinungsforscher bei den Grünen. Der Grünen-Partei würden IMMER ein Parlamentseinzug vorhergesagt, meist mit 5%-6%. Geworden sind es 3,8%, ein Verfehlen der 4%-Hürde und damit der Abschied aus dem Nationalrat. Selten wurde von den Meionungsforschern prognostiziert, daß die Liste Pilz die Grüne Partei überholen würde, was aber tatsächlich passierte.

Sieger bei den Meinungsforschern ist David Pfarrhofer vom market-Institut mit seinen Ergebnissen veröffentlicht am 17.9.2017 in der Kronenzeitung. Er hat sowohl die Reihenfolge der Parteien richtig vorhergesagt und lag bei den ersten 6 Parteien um maximal 2% daneben.
     Gratulation von der Nationalratswahl.at-Redaktion.


Sonntagsfrage bis zum Wahltag:
Wenn nächsten Sonntag die Nationalratswahl wäre, wen würden Sie wählen?
(gereiht nach Veröffentlichungsdatum)
 

Umfragen:

4.10.2017: Nach bekannt werden der SPÖ-Schmutzkübelkampagne sind alle Umfragen ungültig.
Nach dem Bekanntwerden des SPÖ-Schmutzkübelskandals sind alle bisherigen Meinungsumfragen wertlos. Niemand kann abschätzen, wie sehr die SPÖ von den Wählern für ihre schmutzigen und unfairen Machenschaften bestraft werden wird. Wohin werden die bisherigen SPÖ-Wähler wandern? Oder bleiben die bisherigen SPÖ-Wähler überhaupt am Wahltag zu Hause? Wahlprognosen zur Österreich-Wahl sind derzeit ungenauer, als der Wetterbericht. Man könnte Wetten abschließen, welche Meinungsumfrage am meisten daneben liegen wird.

28.9.2017 Unique research-Umfrage:
ÖVP 33%, FPÖ 26%, SPÖ 24%, NEOS 6%, Grüne 5%, Pilz 4%, Sonstige 3%
(Befragte: n = 1000, Befragungszeitraum 25.9.-28.9.2017; für die Tageszeitung Österreich)

17.9.2017 IMAS-Umfrage:
ÖVP 33-35%, FPÖ 23-25%, SPÖ 22-24%, Grüne 7-9%, NEOS 3-5%, Pilz 3-5%, Sonstige ...%
(Befragte: n = 1033, Zeitraum: 17. August - 11. September 2017, für die Kronenzeitung.)

11.9.2017 market-Umfrage (David Pfarrhofer):
ÖVP 33%, SPÖ 26%, FPÖ 24%, NEOS 5%, Pilz 5%, Grüne 4%, Sonstige 3%
(Befragte: n = 814, maximale Schwankungsbreite +/- 3,4%, für die Tageszeitung Der Standard.)

10.9.2017 OGM-Umfrage
ÖVP 33%, SPÖ 25%, FPÖ 25%, Grüne 5%, NEOS 5%, Pilz 5%, Sonstige 2%
(Befragte: n = 805, maximale Schwankungsbreite +/- 3,0%, für die Tageszeitung KURIER.)

26.8.2017 Unique research-Umfrage:
ÖVP 33%, SPÖ 25%, FPÖ 23%, NEOS 6%, Pilz 6%, Grüne 4%, Sonstige 3%
(Befragte: n = ?, für das Wochenmagazin profil. Feldarbeit: ?)

4.8.2017 market-Umfrage (David Pfarrhofer):
ÖVP 33%, SPÖ 25%, FPÖ 24%, Grüne 7%, NEOS 5%, Pilz 4%, Sonstige 2%
(Befragungszeitraum: 31.7.-3.8.2017; Befragte: n = 800, maximale Schwankungsbreite +/- 3,4%, für die Tageszeitung Der Standard.)

29.7.2017 Unique research-Umfrage:
ÖVP 33%, SPÖ 26%, FPÖ 22%, Grüne 7%, NEOS 6%, Pilz 5%, Sonstige 1%
(Befragte: n = 500, maximale Schwankungsbreite +/- 4,6%, für das Wochenmagazin profil. Feldarbeit: 24. bis 27. Juli 2017.)
Mit 54% gibt nur rund die Hälfte der Befragten an, die Wahlentscheidung bereits getroffen zu haben. Und: 31% halten Flüchtlinge/Zuwanderung derzeit für das wichtigste Thema für die Politik, danach folgen mit deutlichem Abstand Arbeitsplätze (11%) und Bildung (11%).

7.7.2017 Research Affairs - Umfrage:
ÖVP 34%, FPÖ 25%, SPÖ 23%, Grüne 6%, Pilz 5%, NEOS 4%, Sonstige 3%
Research Affairs, 600 Online-Interviews im Zeitraum 4.7.-6.7. 2017
Umfrage für die Freitagsausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH, in der erstmals das Wahlverhalten bei einem Antreten einer eigenen Liste Pilz abgefragt wurde.

25.6.2017 market-Umfrage (David Pfarrhofer):
ÖVP 33%, SPÖ 26%, FPÖ 24%, Grüne 9%, NEOS 4%, Sonstige 4%
(Befragte: n = 815, maximale Schwankungsbreite +/- 3,4%, für die Tageszeitung Der Standard.)

9.6.2017 Peter Hajek - Umfrage:
ÖVP 34%, SPÖ 26%, FPÖ 24%, Grüne 9%, NEOS 5%, Sonstige 2%
Stichprobe n=704; Meinungsforscher Peter Hajek  für ATV.
Für diese wurden von 1. Juni bis 8. Juni 2017 genau 704 Österreicherinnen und Österreicher repräsentativ für die Gesamtbevölkerung ab 16 Jahren telefonisch und online zu ihren politischen Einstellungen befragt. Die Schwankungsbreite der Ergebnisse beträgt maximal +/- 3,7 %.

03.06.2017: Research Affairs von Sabine Beinschab:
ÖVP 34%, FPÖ 26%, SPÖ 21%, Grüne 10%, NEOS 6%, Sonstige 3%
Tageszeitung ÖSTERREICH vom 3.6.2017: n=600. Methode: 30.05.-02.06.2017. Die Anzahl der deklarierten Personen ist nicht bekannt. Die maximale Schwankungsbreite auf Basis der gesamt befragten Personen beträgt 4,00 %.

20.5.2017 market-Umfrage (David Pfarrhofer):
ÖVP 32%, SPÖ 27%, FPÖ 25%, Grüne 9%, NEOS 5%, Sonstige 2%
(Befragte: n = 801, maximale Schwankungsbreite +/- 3,0%, für die Tageszeitung Der Standard. Feldarbeit: 19.-23.Mai 2017

20.5.2017 OGM-Umfrage
ÖVP 31%, SPÖ 28%, FPÖ 26%, Grüne 9%, NEOS 4%, Sonstige 2%
(Befragte: n = 800, maximale Schwankungsbreite +/- 3,0%, für die Tageszeitung KURIER. Feldarbeit: Mai 2017

19.5.2017 Unique research-Umfrage:
ÖVP 33%, SPÖ 26%, FPÖ 26%, Grüne 8%, NEOS 5%, Sonstige 2%
(Befragte: n = 800, maximale Schwankungsbreite +/- 3,5%, für die Tageszeitung HEUTE. Feldarbeit: 15. bis 18. Mai 2017, d.h. nach der Kür von Sebastian Kurz zum neuen designierten ÖVP-Obmann und vor dem Rücktritt von Eva Glawischnig)

18.2.2017 Unique research-Umfrage:
FPÖ 31%, SPÖ 29%, ÖVP 20%, Grüne 11%, NEOS 6%, Sonstige 3%
(Befragte: n = 500, maximale Schwankungsbreite +/- 4,4%, für das Wochenmagazin profil. Spannend, daß von Unique Research innerhalb von 2 Tagen 2 Umfragen präsentiert werden, wo die FPÖ einem 34% und einmal nur 31% hat !!!)

17.2.2017 Unique research-Umfrage:
Mit den derzeitigen Obleuten: FPÖ 34%, SPÖ 28%, ÖVP 19%, Grüne 11%, NEOS 6%, Sonstige 2%
Mit Sebastian Kurz als ÖVP-Spitzenkandidat:
ÖVP 35%, FPÖ 26%, SPÖ 23%, Grüne 11%, NEOS 4%, Sonstige 1%
In diesem würde die SPÖ mit Christian Kern auf Platz 3 abrutschen und die NEOS müßten um ihren Einzug ins Parlament zittern. Erstaunlich ist, daß den Grünen der von den Grünen finanzierte neue Bundespräsident Alexander Van der Bellen bisher eher geschadet hat, als genutzt.
Befragungszeitraum 14.2.–16.2.2017, 602 Befragte, Umfrage für die Tageszeitung "Österreich".

31.12.2016 Unique research-Umfrage:
FPÖ 34%, SPÖ 28%, ÖVP 19%, Grüne 11%, NEOS 6%, Sonstige 2%
Stichprobe n=500; Meinungsforschungsinstitut Unique research;  für das Wochenmagazin profil.
D.h. der Sieg Van der Bellens hat den Grünen 1%-Punkt Verlust gebracht. Dies vermutlich deshalb, weil sich Van der Bellen im gesamten Wahlkampf stark verbogen hat in Richtung "bürgerlich", "rechts", "volkstümlich", "rot-weiß-rot" und "Heimat". Im Vergleich zum 15.10.2016 ist das 1% der Wähler interessanter Weise zur ÖVP gewandert.

15.7.2016 PROGNOS-Umfrage:
FPÖ 39%; SPÖ 21%; ÖVP 19%; GRÜNE 11%; NEOS 7%; Andere 3%
Quelle => https://twitter.com/PrognosUmfragen/status/753974586627284992

25.6.2016 Peter Hajek - Umfrage:
FPÖ 35%, SPÖ 24%, ÖVP 18%, Grüne 13%, NEOS 7%, Sonstige 3%
Stichprobe n=700; Meinungsforscher Peter Hajek  für ATV.

17.8.2015 Market-Umfrage:
FPÖ 29%, SPÖ 23%, ÖVP 22%,Gürne 16%, NEOS 6%, sonstige 4%
Umfrage für den STANDARD. Market-Institut, Studienleiter David Pfarrhofer:
Befragungszeitraum 11.-14. August 2015; Die Stichprobe iwar 400 Befragte.
"... Nur 19 Prozent sagen, Österreich entwickelt sich in die richtige Richtung, das ist der schlechteste je von Market gemessene Wert. ..." Interessante Details Qu => Der Standard 17.8.2015

8.11.2014 Gallup-Umfrage:
FPÖ 26%, SPÖ 25%, ÖVP 25%, Grüne 14%, NEOS 6%, andere 4%
Qu.: Meinungsforschungsinstitut Gallup für die Tageszeitung "Österreich", veröffentlicht am 8.11.2014., 500 (?) Befragte.
(Exkurs: 25.10.2014: NEOS beschließen auf einer Mitgliederversammlung, daß sie für eine Drogenliberalisierung von Cannabis sind. Ein öffentlicher Aufschrei ist die Folge. Strolz verweist darauf, daß die Grünen und Jungen Sozialisten ebenfalls eine Cannabis-Legalisierung im Parteiprogramm haben. Eher unbeachtet bleibt, daß die NEOS nun auch die Abschaffung der (immerwährenden) Neutralität Österreichs beschlossen haben.)

12.7.2014 Unique research-Umfrage:
FPÖ 28%, SPÖ 24%, ÖVP 21%, Grüne 12%, NEOS 11%, Team Stronach 2%, andere 2%
Qu.: Meinungsforschungsinstitut Unique research für "profil", veröffentlicht am 12.7.2014.

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16.10.2013: Amtliches Endergebnis zur Nationalratswahl vom 29.9.2013:
SPÖ 26,8%, ÖVP 24,0%, FPÖ 20,5%, Grüne 12,4%,Stronach 5,7%, NEOS 5,0%, BZÖ 3,5%, KPÖ 1,0%, Piraten 0,8%, CPÖ 0,14.%, Wandl 0,07%, SLP 0,02%, EUAUS 0,01%, Männerpartei 0,01%.
=> Ergebnisse der Nationalratswahl 2013 in Österreich.

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26.9.2013 Wahlbörse "wahlfieber.at" (dzt. 261 Teilnehmer)
Bei einer Wahlbörse kann man Aktien der verschiedenen Parteien kaufen und verkaufen. Die derzeit 133 Mitspieler versuchen den maximalen Gewinn zu erzielen, indem sie versuchen möglichst nahe an das spätere Endergebnis zu kommen. Dadurch eignen sich Wahlbörsen besonders gut für Prognosen.
SPÖ 25,8%, ÖVP 22,2%, FPÖ 20,7%, Grüne 14,0%, Stronach (Frank) 7,2%, NEOS 4,2%, BZÖ 3,5%, Piraten 0,6%, KPÖ 0,6%, Wandl 0,44%, SLP 0,39%, EUAUS 0,29%, CPÖ 0,24%, Männerpartei 0,06%

21.9.2013: OGM-Umfrage für die Tageszeitung "Kurier"
SPÖ 27%, ÖVP 22%, FPÖ 21%, Grüne 14%, Stronach 6 %, BZÖ 4%, NEOS 4%, Piraten 1%, KPÖ 1%.

14.9.2013 Karmasin-Umfrage für die Wochenzeitung "profil"
SPÖ 28%, ÖVP 25%, FPÖ 20%, Grüne 15%, Team Stronach 6%, andere 6%

14.9.2013: Gallup-Umfrage für die Tageszeitung "Österreich"
SPÖ 28%, ÖVP 25%, FPÖ 20%, Grüne 15%, Stronach 7 %, NEOS 3%, BZÖ 1%, Piratenpartei 1%.
Sample: 400 Befragte

14.9.2013 Spectra-Umfrage für die Bundesländerzeitungen
SPÖ 26%, ÖVP 23%, FPÖ 20%, Grüne 13%, Team Stronach 9%, NEOS 3%, BZÖ 2%, andere 1%

8.9.2013 Wahlbörse "wahlfieber.at"
SPÖ 25,9%, ÖVP 22,5%, FPÖ 19,6%, Grüne 13,8%, Stronach (Frank) 9,7%, NEOS 3,7%, BZÖ 2,0%, Piraten 2,0%, KPÖ 0,6%, EUAUS 0,32%, CPÖ 0,31%, Männerpartei 0,30%, Wandl 0,30%, SLP 0,25%

22.3.2013 ATV Österreich-Trend: Sonntagsfrage: Stronach mit 15% knapp hinter FPÖ
SPÖ 26%, ÖVP 23%, FPÖ 18%, Grüne 13%, Team Stronach 15%,
Für die FPÖ ist das der schlechteste Umfragewert seit März 2009. Meinungsforscher Peter Hajek: "Das Tief der FPÖ ist eine direkte Folge der Wahlschlappen in Kärnten und Niederösterreich und der anschließenden Personaldebatten.  Aber auch die Koalitionsparteien kommen nicht vom Fleck: SPÖ und ÖVP liegen in der Sonntagsfrage unverändert bei 26 bzw. 23 Prozent und müssten um ihre Regierungsmehrheit fürchten.
 Der "ATV Österreich Trend" ist eine vierteljährliche Meinungsumfrage, bei der 500 wahlberechtigte Österreicher zu politischen und wirtschaftlichen Themen befragt werden. Die Umfrage wird von Meinungsforscher Peter Hajek durchgeführt

10.3.2013 market-Umfrage für "Der Standard"
SPÖ 28%, ÖVP 24%, FPÖ 21%, Grüne 13%, Team Stronach 11%, BZÖ 3%.
Somit könnte SPÖ-ÖVP weiterregieren, wie bisher. Das BZÖ würde aus dem Parlament ausccheiden, die Stronachpartei neu ins Parlament einziehen.

28.10.2012: Gallup-Umfrage für die Tageszeitung "Österreich"
SPÖ 25%, ÖVP 22%, FPÖ 22%. Grüne 15%, Stronach 11 %, BZÖ 2%, Piratenpartei 2%
Damit gibt es keine 2/3 Mehrheit mehr für die Pro-EU-Parteien. Stronachs Werte sind schon wieder im Sinken.
Die ganze Meidnugsumfrage wurde aber ohne Berücksichtigung der EU-Austrittspartei gemacht, sagt somit ohnedies nicht viel darüber aus, wie die EU-Gegner wählen werden.

27.10.2012 IMAS-Umfrage für die Kronen-Zeitung
SPÖ 25-27%, ÖVP 23-25%%, FPÖ 18-20%. Grüne 11-13%, Stronach 15-17 %, BZÖ 3-5%,
... Unter Wählerschwund leidet auch das BZÖ, wobei hier ebenfalls eine Absetzbewegung zu Stronach offensichtlich ist. Was die Grünen betrifft, punktet Stronach bei deren EU- Skeptikern, sonst würde Grün wohl nicht auf so niedrigem Niveau stagnieren.

27.9.2012 Sonntagsfrage: Stronach bei 11%, FPÖ verliert massiv
Auftraggeber ATV
Meinungsforscher Hajek: "Stronach kann nur noch über sich selbst stolpern."
Die Partei von Frank Stronach könnte fix mit einem Einzug ins Parlament rechnen, wenn am kommenden Sonntag Nationalratswahlen wären. Immerhin 11 Prozent der Österreicher würden Stronach ihre Stimme geben. Das zeigt der aktuelle "ATV Österreich Trend", eine Meinungsumfrage unter 1000 wahlberechtigten Österreichern, durchgeführt von Meinungsforscher Peter Hajek.
   Im Gegenzug würden die Mittelparteien deutlich geschwächt, am härtesten würde Stronachs Kandidatur die FPÖ treffen. Die Freiheitlichen verlieren im Vergleich zum letzten ATV Österreich Trend aus dem Juni 2012 sechs Prozentpunkte und liegen derzeit bei 19% - erstmals seit Beginn der Umfrage im März 2009 unter 20%. SPÖ und ÖVP verlieren im Vergleich zum Juni jeweils 3 Prozentpunkte und liegen bei 27% bzw. 22%. Die Grünen liegen bei 13% und das BZÖ würde knapp die 4%-Hürde schaffen.
   "Frank Stronach punktet nicht nur stark in der Gruppe der sogenannten "Politikverdrossenen" - also bei Nicht-Wählern bzw. politisch Unentschlossenen, er wildert auch massiv im in der FPÖ-Wählerschaft. Ganze 17% der FPÖ-Wähler der letzten Nationalratswahl 2008 würden heute Stronach wählen." so Hajek. Stronachs Antreten schadet grundsätzlich allen Parteien: Aus der ÖVP-Wählerschaft und der BZÖ-Wählerschaft von 2008 würden jeweils 8% zu Stronach wechseln, aus der SPÖ- Wählerschaft 5% und aus der Grün-Wählerschaft 4%.
   Auch in der Kanzlerfrage kann Stronach ein beachtliches Umfrageergebnis erzielen. 8% würden bei einer hypothetischen Kanzlerdirektwahl für ihn stimmen.
Zwei-Parteien-Koalitionen vor dem Aus:   "Sollten in Zukunft sechs Parteien im Parlament vertreten sein, stehen die Zeichen auf Mehr-Parteien-Koaltionen oder Minderheitsregierung. Leichter wird die politische Arbeit dadurch nicht, aber das Parlament könnte dadurch aufgewertet werden", so Hajek.
   Die Sonntagsfrage im Detail (ATV Österreich Trend, September 2012, Sample 1000): SPÖ 27% (Juni 2012: 30%), ÖVP 22% (25%), FPÖ 19% (25%), Grüne 13% (12%), Stronach 11% (-), BZÖ 4% (5%)
   Die Kanzlerfrage im Detail (ATV Österreich Trend, September 2012, Sample 1000): Faymann 17% (Juni 2012: 18%), Spindelegger 13% (14%), Strache 11% (14%), Stronach 8% (-), Glawischnig 7% (6%), Bucher 3% (3%)
Rückfragehinweis:    Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH

1.9.2012: Gallup-Umfrage für die Tageszeitung Österreich
SPÖ 28%, ÖVP 21 %, FPÖ 20 %Grüne 14%, Stronach-Partei 10%, BZÖ 3%, Piratenpartei 2%
Das Gallup-Institut befragte 400 Österreicher, wen sie wählen würden, wenn heute Nationalratswahlen wären.

26.8.2012 Meingungsumfrage des Linzer Market-Institut:
Welche Folgen der nächsten Nationalratswahl erscheinen Ihnen als wünschenswert?
Antworten: dass ...
... die Bundesregierung einen Denkzettel bekommt: 46%
... eine Regierung kommt, die Steuern senkt: 40%
... Frank Stronach ins Parlament kommt:  34%
... eine klar proeuopäische Regierung kommt: 18%
... Seniorenpartei ins Parlament kommt: 14%
... Priatenpartei ins Parlament kommt: 13%
... EU-Austrittspartei ins Parlament kommt: 12%
... BZÖ wieder ins Parlament kommt: 7%
Mehr dazu => Der Standard 28. August 2012
Die EU-Austrittspartei ist nur 1% hinter der Piratenpartei, obwohl über die Piratenpartei in den Medien massiv berichtet wurde aber über die EU-Austrittspartei noch gar nicht. Überraschend ist auch, dass BZÖ hinter der Piratenpartei und EU-Austrittspartei liegt.

25.8.2012 "profil"-Umfrage: FPÖ im Sinkflug, Stronach bei 7%
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, verliert die FPÖ in den Umfragen im Vergleich zum Vormonat drei Prozentpunkte und landet damit auf Platz drei hinter SPÖ und ÖVP. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, kämen die Freiheitlichen laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage auf 21%. Die Kanzlerpartei stagniert bei 29%. Die ÖVP verliert einen Prozentpunkt und kommt mit 23% auf Platz drei. Die Grünen würden bei Nationalratswahlen einen Prozentpunkt gewinnen und kämen auf 14%. Stronach würde den Einzug ins Parlament mit 7% locker schaffen. Das BZÖ verliert hingegen einen Prozentpunkt und dümpelt bei nur noch 2%.

2.6.2012: "profil"-Umfrage: FPÖ seit langem wieder auf Platz drei
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, rutscht die FPÖ das erste Mal seit langem wieder auf Platz drei hinter SPÖ und ÖVP. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, kämen die Freiheitlichen laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage auf 24% (minus zwei Prozentpunkte). Die Kanzlerpartei kann indes einen Prozentpunkt zulegen und kommt auf 30%. Ebenso die ÖVP, die mit 25% (plus eins) knapp auf Platz zwei vorrutscht. Die Grünen stagnierten bei Nationalratswahlen bei 12%, das BZÖ kann um einen Prozentpunkt auf 3% zulegen. ...
Rückfragehinweis:   "profil"-Redaktion
(Anm. Red.: Der Grund ist offensichtlich die Affäre um den 3. Nationalratspräsidenten Martin Graf (FPÖ), der eine 90-jährige Dame mit einer Stiftungskonstruktion "übervorteilt" haben dürfte.)

12. Mai 2012 Politbarometer der Tageszeitung "Österreich"
Gallup-Meingunsumfrage: Derzeit hätte die FPÖ mit 27 % Platz 1. Auf Platz 2 käme erst die derzeit regierende SPÖ mit 26 %. Die ÖVP liegt bei 21 %. Grüne 13%, Piratenpartei 7%, BZÖ 3%.
SPÖ und ÖVP haben gemäß der Umfrage gemeinsam mit 47 % keine Mehrheit mehr.
PS: Die EU-Austrittspartei wurde offensichtlich bei der Meingungsumfrage nicht abgefragt.

5.5.2012 Umfrage im Auftrag von "profil"
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, kann die ÖVP diesmal als einzige Partei in den Umfragen zulegen. Sie bleibt dennoch klar Nummer drei hinter SPÖ und FPÖ. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, käme die Volkspartei laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage auf 24% (plus 1%). Die Kanzlerpartei stagniert indes, wie bereits im Vormonat, bei 29%. Die FPÖ verliert einen Prozentpunkt, bleibt aber mit 26% Nummer zwei. Die Grünen verlören bei Nationalratswahlen einen Prozentpunkt und kämen auf 12%, das BZÖ stagniert bei 2%. ...
Rückfragehinweis:  "profil"-Redaktion,

7. April 2012 Gallup-Umfrage für die Tageszeitung "Österreich"
SPÖ 25%, FPÖ 25%, ÖVP 22%, GRÜNE 10%, PIRATEN 7%, “Stronach-Partei” 6%, BZÖ 3%
46 Prozent können sich laut Gallup vorstellen, eine dieser neuen Parteien zu wählen.
(Stichprobe n=400)

10.3.2012 "profil"-Umfrage: Regierungsparteien stagnieren, FPÖ wieder auf Platz zwei
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, bleiben die Umfragewerte der Regierungsparteien im Vergleich zum Vormonat relativ konstant. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, käme die SPÖ laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" durchgeführten Umfrage mit 29% auf Platz eins. Die Kanzlerpartei hat gegenüber dem Vormonat einen Prozentpunkt verloren. Die Freiheitlichen haben ihr Umfragetief vom Vormonat überwunden und kommen mit 26% (plus 2 Prozentpunkte) wieder auf Platz zwei. Die ÖVP stagniert bei 24%. Die Grünen würden bei Nationalratswahlen einen Prozentpunkt gewinnen und kämen auf 14%, das BZÖ verlöre einen Prozentpunkt und käme auf 3% und damit nicht mehr in den Nationalrat. In der Kanzlerfrage stürzten Werner Faymann und Michael Spindelegger um jeweils drei Prozentpunkte ab. Faymann käme somit auf 19%, ÖVP-Obmann Spindelegger würde 14% der Stimmen bekommen, könnte man den Kanzler direkt wählen. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kann um zwei Prozentpunkte auf 13% zulegen. Grünen-Chefin Eva Glawischnig verliert im Vergleich zum Vormonat einen Prozentpunkt und kommt auf  5%.

14.1.2012 Die wichtigsten politischen Themen sind derzeit
79% Krise
14% Zuwanderung
  9% Kriminalität
  7% Mitbestimmung
Qu.: Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil", OTS 14.1.2012

8.10.2011:"profil"-Umfrage: Regierungsparteien SPÖ und ÖVP verlieren
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, verlieren beide Regierungsparteien leicht an Stimmen. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, käme die SPÖ laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" durchgeführten Umfrage auf 29%, die ÖVP auf 22%, das ist jeweils ein Prozentpunkt weniger als im September. Die Freiheitlichen legen erstmals seit der Verurteilung von FPK-Chef Uwe Scheuch wieder zu und bleiben mit 26% (September 24%) auf Platz zwei. Die Grünen kämen bei Nationalratswahlen wie im Vormonat auf 15%. Das BZÖ verliert einen Prozentpunkt und kommt auf 3%.

8.10.2011:"profil"-Umfrage: Ein Drittel der Österreicher würde eine Piratenpartei wählen
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, kann sich ein Drittel (31%) der Österreicher vorstellen, eine Piratenpartei zu wählen. In Deutschland konnte die Piratenpartei kürzlich mit 15 Sitzen in den Berliner Landtag einziehen. 57% der befragten Österreicher würden laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage hingegen keine alpenländische Piratenpartei wählen. 12% haben sich der Stimme enthalten.
   Die jüngsten Korruptionsskandale machen sich beim Vertrauen der Österreicher in die Politik bemerkbar. Jeder fünfte Befragte (21%) hält alle Parteien für korrupt. Nur jeweils 5% der Befragten trauen den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP zu, weitgehend unbestechlich zu sein. Etwas besser schneidet laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage die FPÖ ab, die 10% der Österreicher für die am wenigsten korrupte Partei im Land halten. Schlusslicht bildet das BZÖ mit lediglich 2%, die an ihre Unbestechlichkeit glauben. Die Partei, der Korruption am wenigsten zugetraut wird, sind die Grünen. Mit 25% haben sie Glaubwürdigkeitswerte, von denen alle anderen nur träumen können....

10.9.2011: "profil"-Umfrage: SPÖ 30%, FPÖ 24%, ÖVP 22%, Grüne 15%,BZÖ 4%-5%
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, rückt die SPÖ weiter nach vorn. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, kämen die Sozialdemokraten laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage auf 30% (plus ein Prozentpunkt), ein Wert, der zum letzten Mal im Jänner 2011 erreicht wurde. Der Abstand zwischen SPÖ und ÖVP vergrößert sich: Die ÖVP verlor einen Prozentpunkt und kommt auf 22%. FPÖ und Grüne liegen im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 24% bzw. 15%. Das BZÖ sank von 5% auf 4%.

11.8.2011 "profil"-Umfrage: FPÖ stürzt dramatisch ab
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, sind die Freiheitlichen durch die Verurteilung von FPK-Chef Uwe Scheuch und die rechtsradikalen Aussagen von Werner Königshofer erstmals seit Monaten im Sinkflug. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, käme die FPÖ laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung für "profil" monatlich durchgeführten Umfrage auf 24%, drei Prozentpunkte weniger als im Juli.
Die Sozialdemokraten konnten um 2% zulegen und liegen mit 29% der Stimmen deutlich vorne.
Die ÖVP stagniert bei 23% und bleiben knapp auf Platz drei.
Die Grünen kämen bei Nationalratswahlen auf 15% und steigerten sich damit im Vergleich zum Vormonat um einen Prozentpunkt.
Das BZÖ verliert einen Prozentpunkt und kommt auf 5%.
   Auch in der Kanzlerfrage stürzte Heinz-Christian Strache deutlich ab. Der FPÖ-Obmann fiel im Vergleich zum Juli um 3 Prozentpunkte und liegt nun bei 12%. SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann würde 23% erhalten (plus 1 Prozentpunkt), gäbe es die Möglichkeit, den Bundeskanzler direkt zu bestimmen. ÖVP-Obmann Michael Spindelegger stagniert auf Platz zwei mit 16%. Grünen-Chefin Eva hält wie im Vormonat bei 7%.

11.8.2011 "profil"-Umfrage: Mehrheit glaubt, österreichische Politiker sind bestechlich
Nur 2% halten Österreichs Politiker für nicht käuflich - Grüne haben die höchste Glaubwürdigkeit.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Freitag erscheinenden Ausgabe berichtet, meinen 20% der Österreicher, alle Politiker seien käuflich;
weitere 38% sagen, bis auf ein paar Ausnahmen seien alle Politiker korrupt.
   Anders gesagt: Über die Hälfte der Wahlberechtigten haben das Vertrauen in die von ihnen gewählten Mandatare völlig verloren. Nur 2% meinen laut der im Auftrag von "profil" vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage, in Österreich seien Politiker nicht käuflich. 38% der Befragten glauben, dass österreichische Politiker grundsätzlich nicht bestechlich seien, es aber immer wieder schwarze Schafe gebe.
   Auf die Frage, welche Partei am wenigsten korrupt ist, schneiden bis auf die Grünen alle Parteien schlecht ab. BZÖ (1%) und ÖVP (4%) bilden die Schlusslichter, dicht gefolgt von der FPÖ (5%). Der SPÖ trauen 8% der Österreicher zu, die am wenigsten bestechliche Partei zu sein.
Deutlich das beste Ergebnis haben hier die Grünen eingefahren. Mit 25% haben sie Glaubwürdigkeitswerte, von denen alle anderen nur träumen können.
24% der Befragten halten alle Parteien für wenig korrupt,
17% keine der angeführten.
Weitere 17% haben sich der Stimme enthalten.

16. Juli 2011 "profil"-Umfrage: FPÖ liegt weiter vorn
FPÖ/FPK 27%, SPÖ 27%, ÖVP 23%, Grüne 14%, BZÖ 6%.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegt die FPÖ in der Wählergunst weiter vorn - gleichauf mit der SPÖ. Würde am Sonntag der Nationalrat gewählt, blieben die Freiheitlichen laut der von der Karmasin Motivforschung für "profil" durchgeführten Umfrage bei 27%. Die Sozialdemokraten kämen ebenfalls unverändert auf 27. Die ÖVP verlor einen Prozentpunkt und liegt bei 23%. Die Grünen lägen bei Nationalratswahlen bei 14%. Das BZÖ konnte gegenüber Juni von 4% auf 6% zulegen.
   In der Kanzlerfrage stürzte Michael Spindelegger deutlich ab. Der ÖVP-Obmann fiel im Vergleich zum Juni um 4 Prozentpunkte und liegt nun bei 16%. SPÖ-Vorsitzender Werner Faymann würde 22% erhalten (minus 1 Prozentpunkt), gäbe es die Möglichkeit, den Bundeskanzler direkt zu bestimmen. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache konnte sich im Vergleich zum Vormonat um 3 Prozentpunkte auf 15% steigern und liegt somit nur knapp hinter Spindelegger. Grünen-Chefin Eva Glawischnig legte zu und hält derzeit bei 7% (zuletzt 5%).

1. Juli 2011: ATV Österreich Trend: FPÖ weiter vor SPÖ, ÖVP deutlich abgeschlagen
FPÖ/FPK 29%, SPÖ 28%, ÖVP 24%, Grüne 13%, BZÖ 4%.
Wenn am Sonntag Nationalratswahlen wären, dann könnte die FPÖ die Nase vorn haben. Das zeigt der "ATV Österreich Trend", eine aktuelle Umfrage von Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag von ATV unter 1000 wahlberechtigten Österreichern. Demnach könnten die Freiheitlichen - wie schon beim ATV Österreich Trend im März 2011 mit 29 Prozent der Stimmen rechnen und würden damit knapp vor der SPÖ Platz 1 belegen. Die Sozialdemokraten verbessern sich von 26 auf 28 Prozent. Deutlich dahinter käme die ÖVP mit 24 Prozent (März: 25 %) auf Platz 3, gefolgt von den Grünen mit 13 Prozent (März: 14 %). Das BZÖ müsste mit vier Prozent (März: 4 %) um den Wiedereinzug in den Nationalrat bangen.
   Meinungsforscher Peter Hajek: "Beide Koalitionsparteien leiden nach wie vor unter der schlechten Stimmungslage in der Bevölkerung. 77 Prozent der Österreicher sind mit der Regierungsarbeit unzufrieden. Größter Profiteur ist Heinz-Christian Strache."
   Der FPÖ-Chef kann daher auch bei der Kanzlerdirektwahl punkten und liegt mit 18 Prozent auf Schlagweite zu Bundeskanzler Werner Faymann, der derzeit mit 20 Prozent der Stimmen rechnen könnte. Den neuen ÖVP-Chef und Vizekanzler Michael Spindelegger würden nur elf Prozent zum Kanzler wählen. Er liegt damit nochmal vier Prozentpunkte unter dem schlechtesten Wert, den Josef Pröll je erreicht hatte. Eva Glawischnig verliert bei der Kanzlerdirektwahl von acht Prozent im März auf nur noch vier Prozent im aktuellen ATV Österreich Trend. Für BZÖ-Chef Bucher würde lediglich ein Prozent der Österreicher stimmen.
   Hajek: "Von einem Turnaround durch den neuen Parteichef Spindelegger kann nicht gesprochen werden. Die ÖVP und ihr Frontmann bleiben im Umfragetief. Viele Österreicher wissen bislang wenig über Spindelegger, er wird deutlich an seinem Profil arbeiten müssen. Faymann und Strache sind die Nutznießer des Obmannwechsels in der Volkspartei."
   Der "ATV Österreich Trend" ist eine vierteljährliche Meinungsumfrage bei der 1000 wahlberechtigte Österreicher zu politischen und wirtschaftlichen Themen befragt werden. Die Umfrage wird von Meinungsforscher Peter Hajek durchgeführt und soll dazu dienen, aktuelle Meinungen erfassen und Trends ablesen zu können. Der "ATV Österreich Trend" wird seit Januar 2009 erstellt.
Näheres dazu in "ATV Aktuell" - Heute, Freitag, 1.Juli 2011, um 19.20 Uhr bei ATV,
Rückfragehinweis:  Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH   Tel.: 01/513 22 00-30,    ATV Chefredaktion:   Tel.: 01/213 64-112
OTS0227    2011-07-01/12:39

14. Mai 2011: "profil"-Umfrage: SPÖ vor FPÖ, ÖVP an dritter Stelle
SPÖ 28%, FPÖ/FPK 26%, ÖVP 23%, Grüne 15%, BZÖ 4%.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegt die SPÖ derzeit 2% vor der FPÖ: Würden am Sonntag Nationalratswahlen stattfinden, kämen die Sozialdemokraten laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage auf 28% der Stimmen, sie haben sich im Vergleich zum April um einen Prozentpunkt gesteigert. Die Freiheitlichen bleiben konstant Zweiter mit 26%. An den schlechten Werten der ÖVP hat auch das neue Team um Michael Spindelegger bisher nichts geändert. Sie hält im Vergleich zur April-Erhebung ihr Ergebnis von 23% - Aufbruchstimmung sieht anders aus. Auch die Grünen bleiben unverändert bei 15%, während das BZÖ nur noch 4% der Österreicher wählen würden (zuletzt 6%).
   In der Kanzlerfrage liegt Werner Faymann klar vorn, auch wenn er im Vergleich zur April-Erhebung einen Prozentpunkt einbüßte. 21% würden ihn wählen, gäbe es die Möglichkeit, den Bundeskanzler direkt zu bestimmen. FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache rückt mit 13% (plus ein Prozentpunkt) an die zweite Stelle und verweist Vizekanzler Michael Spindelegger, der auf 12% absackte (minus 1 Prozentpunkt), auf Platz drei. Grünen-Chefin Eva Glawischnig konnte zulegen und käme auf 8% (zuletzt 6%).

16. April 2011: "profil": Erste Umfrage zur neuen ÖVP-Führung
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, stürzt die ÖVP in Umfragen ab. Würden am Sonntag Nationalratswahlen stattfinden, käme die ÖVP nur mehr auf 23%. Laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage käme die SPÖ derzeit auf 27%. Die Sozialdemokraten liegen damit nur noch ganz knapp vor der FPÖ (26%). Die Grünen kämen auf 15%, das BZÖ würde 6% erreichen. Die "große Koalition" verfügt in den Umfragen damit nur noch über genau 50%. In der Kanzlerfrage liegen Michael Spindelegger und Heinz-Christian Strache gleichauf: Bei der Möglichkeit, den Regierungschef direkt wählen zu können, entfielen 13% auf Spindelegger und 12% auf Strache. Bundeskanzler Werner Faymann bekäme 22%. Eine relative Mehrheit von 27% wünscht sich im Moment eine rot-grüne Koalition, die gegenwärtige Konstellation SPÖ/ÖVP kommt auf lediglich 15%. Rot-Blau könnten 10% sich vorstellen.

15. April 2011: IMAS-Umfrage für die Krone
Sonntagsfrage: Wem wrde Sie am nächsten Sonntag bei einer Nationalratswahl wählen?
SPÖ: 25%-27% , ÖVP: 21%-23%, FPÖ: 21%-23%, Grüne: 14%-15%, BZÖ: 11%-13%
Die Umfrage fand 2 Tage nach dem Rücktritt von Josef Pröll vor. Sein Nachfolger war noch nicht bekannt.
Qu.: Krone.at 15.4.2011
(Anm.:Stichprobewurde wurde leider keine angegeben. Diese ist vermutlich sehr gering und das Ergebnis daher mit Vorsicht zu genießen. SPÖ & ÖVP würden nur mehr im allerbesten Glücksfall die 50%-Marke erreichen. Die stärkste Verschiebung gibt es laut dieser IMAS-Umfrage von SPÖ & ÖVP Richtung Grüne & BZÖ. Insbesondere das BZÖ-Ergebnis ist aber mehr als fraglich.)

10. März 2011 "KURIER"-Kommentar von Josef Votzi: "Feuer am Dach für Rot"
Dreifacher Knalleffekt in der OGM-Umfrage für den KURIER: Im Wehrpflicht-Streit kippt die Stimmung, erstmals sind die Befürworter in der Mehrheit. In der Sonntagsfrage liegt die Vizekanzler-Truppe wieder vor der Kanzler-Partei. Rot und Blau liegen erstmals gleichauf. ... Oberhand haben derzeit die Stimmen der Vernunft, die sagen, dass eine Volksbefragung - bei welchem Ergebnis immer - einen der beiden Koalitionspartner als "Wahlverlierer" nachhaltig beschädigt. Und damit alle Weichen auf Totalcrash samt vorzeitigen Neuwahlen gestellt sind.
   Ob danach Schwarze oder Rote vorne liegen, ist offen. Der wahre Gewinner steht aber schon fest: Heinz-Christian Strache ist seinem Ziel, Erster und damit Kanzlermacher zu werden, so nahe wie nie. Die Regierungsära Faymann / Pröll hat ihm allein in ihrer ersten Halbzeit ein Plus von zehn Prozentpunkten beschert. Feuer am Dach ist so ab sofort vor allem in der Faymann-SPÖ. Selbst ein Jörg Haider hat es nie geschafft, einem amtierenden roten Regierungschef derart nahezukommen oder gar mit ihm gleichzuziehen.
Quelle:  KURIER, Innenpolitik;     OTS0239    2011-03-10/16:05
Anm. Red.: Wobei der Erste nicht "Kanzlermacher" ist, sondern meist selbst der "Kanzler" wird.

19. Februar 2011: "profil"-Umfrage: FPÖ kann Nummer eins werden
SPÖ 28%, ÖVP 26%, FPÖ 25%, Grüne 13%, BZÖ 5%
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, liegen SPÖ, ÖVP und FPÖ, statistisch gesehen, gleichauf: Würden am Sonntag Nationalratswahlen stattfinden, gäben laut der vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage 28% der Österreicher den Sozialdemokraten ihre Stimme. Die ÖVP käme derzeit auf 26%. Die FPÖ könnte 25% erreichen, die Grünen 13% und das BZÖ 5%. Laut Meinungsforscherin Sophie Karmasin könnte die FPÖ innerhalb dieser statistischen Schwankungsbreite Nummer eins werden.
   In der Kanzlerfrage verlieren SPÖ-Chef Werner Faymann und ÖVP-Obmann Josef Pröll: Bei der Möglichkeit, den Bundeskanzler direkt zu bestimmen, würden nun 20% Faymann wählen, im Vergleich zum Juli des Vorjahres ein Minus von 2 Prozentpunkten. Pröll sprechen derzeit 15% das Vertrauen aus (minus 2 Prozentpunkte). FPÖ-Chef Heinz Christian Strache sähen 11% gern an der Regierungsspitze (plus 3). Für Grünen-Chefin Eva Glawischnig würden 6% votieren (minus 2).
Quelle:   "profil"-Redaktion, Tel.: (01) 534 70 DW 3501 und 3502;     OTS0009    2011-02-19/08:00
 

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