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Grüne & Nationalratswahl 2013:

Grüne NationalratswahlBundesbüro: Rooseveltplatz 4-5 / Top 5, 1090 Wien
Telefon: 01-2363998 - 0
E-Mail: bundesbuero@gruene.at
Website: www.gruene.at
Obfrau: Eva Glawischnig-Pieszek
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Wie "grün" sind die "Grünen"?
Zweifelsohne ist die politische Partei "Die Grünen" aus der Umweltbewegung und zahlreichen Bürgerinitiativen hervorgegangen. Das AKW Zwentendorf, das Donaukraftwerk Hainburg und diverse Bauprojekte in Salzburg waren die Anlaßfälle.
   Mittlerweile sind die Umweltthemen in den Hintergrund gerückt. Man hört von den Grünen nichts zum Thema Strahlungsgrenzwerte für Mobilfunksender, Handymastenbau, Verkehrslawine durch die offenen Staatsgrenzen. Bei der Atomfrage sind die Grünen zwar immer noch gegen EURATOM, aber umso mehr pro EU. Noch größer könnte der Widerspruch in der Parteilinie nicht sein.
     Beim Thema der direkten Demokratie ("Basisdemokratie") sind die Grünen mehrfach umgefallen. Die Grünen stimmten in der laufenden Legislaturperiode 2008 - 2013 im Parlament 3x gegen Volksabstimmungen und zwar bei der Griechenlandrettung, beim Bundeshymnentext und beim ESM-Vertrag. Den Bürgerinitiativen "Steinhof erhalten" oder "Freunde des Augartens" fielen die Grünen nach Eintritt in die Koalition mit der SPÖ in Wien in den Rücken.
     Bei der repräsentativen Demokratie schaut es bei den Grünen nicht viel besser aus. Univ. Prof. Alexander van der Bellen kämpfte bei der Wiener Gemeinderatswahl 2010 um Vorzugsstimmen (er erhielt mit 12.000 Vorzugsstimmen mehr als doppelt so viel wie die spätere Vize-Bürgermeisterin Maria Vassilakou) um ein Vorzugsstimmenmandat, erhielt es, nahm es NICHT an, sondern übergab es an Senol Akkilic, ein Kandidat mit kurdischem Migrationshintergrund (Qu. APA, Die Presse 12.11..2010) Das war definitiv nicht das, was die van der Bellen Wähler wollte, somit eine klassische Wählertäuschung. Van der Bellen hat also nichts anderes gemacht, als das was die Grünen immer Jörg Haider vorwarfen, mit dem Unterschied, dass Jörg Haider schon vor der Wahl sagte, dass er Mandate bei manchen Wahlen nicht annehmen werde.

Was ist aus der Grünen Partei geworden?
In erster Linie eine Partei für Frauen, Ausländer, Migranten.
Damit sind die "Grünen" schon ziemlich "Rot", was auch nicht verwundert, da viele Ex-Kommunisten nun bei den Grünen sind. Der prominenteste Vertreter davon ist Peter Pilz (ehemals Mitglied der trotzkistischen Gruppe Revolutionäre Marxisten), der auch Gründungsmitglied der Grünen war.
Einen Namen machten sich die Grünen beim Aufdecken von Korruptionsskandalen, wie zB Rolf Holub in Kärnten.
PS: Ein großes Problem dürften die Grünen mit dem souveränen Staat Österreich haben. Haben Sie schon einmal eine Österreich-Fahne bei den Grünen gesehen oder ein klares Bekenntnis zur österreichischen Nation gehört?
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Kandidaten zur Nationalratswahl 2013: Plätze 1-31 auf der Bundesliste
Grüne Wahlplakat Nationalratswahl 20131. Glawischnig-Piesczek Eva Mag. Dr. 1969 Abgeordnete zum Nationalrat 1170 Wien 9 9E
2. Kogler Werner Mag. 1961 Volkswirt 8295 St. Johann in der Haide 6 6A
3. Moser Gabriela Mag. Dr. 1954 AHS-Lehrerin 4020 Linz 4 4A
4. Pilz Peter Dr. 1954 Abgeordneter zum Nationalrat 1220 Wien - -
5. Brunner Christiane Mag. 1976 Angestellte, Projektkoordinatorin 8380 Jennersdorf 1 1B
6. Maurer Sigrid 1985 Studentin 1050 Wien 7 -
7. Rossmann Bruno Mag. 1952 Ökonom 1150 Wien - -
8. Schmid Julian 1989 Student 9020 Klagenfurt am Wörthersee 2 2A
9. Jarmer Helene Mag. 1971 Abgeordnete zum Nationalrat 1020 Wien - -
10. Bürstmayr Georg Mag. 1963 Jurist 1090 Wien 9 9B
11. Köck Lara Dipl.-Ing. (FH) 1986 Angestellte
12. Schreuder Marco 1969 Mitglied des Bundesrates 1150 Wien 9 9C
13. Alton Juliane Dr. 1966 Geschäftsführerin 6850 Dornbirn 8 8A
14. Waitz Thomas 1973 Landwirt 8463 Schloßberg 6 6C
15. Schatz Birgit Mag. 1969 Abgeordnete zum Nationalrat 5020 Salzburg 5 5A
16. Willi Georg 1959 Klubreferent 6020 Innsbruck 7 7A
17. Schwentner Judith Mag. 1968 Abgeordnete zum Nationalrat 8010 Graz 6 6A
18. Brosz Dieter MSc 1968 Abgeordneter zum Nationalrat 2521 Trumau 3 3G
19. Petrik Regina Mag. 1963 Geschäftsführerin 7000 Eisenstadt 1 1A
20. Walser Harald Dr. 1953 AHS-Direktor 6844 Altach 8 8B
21. Aslan Aygül Berivan Mag. 1981 Juristin 6410 Telfs 7 7B
22. Köchl Matthias 1977 selbstständig 9020 Klagenfurt am Wörthersee 2 2A
23. Windbüchler-Souschill Tanja 1976 Abgeordnete zum Nationalrat 2700 Wiener Neustadt 3 3E
24. Steinhauser Albert Mag. 1971 Jurist 1070 Wien 9 9F
25. Lesjak Barbara Dr. 1970 Angestellte 9020 Klagenfurt am Wörthersee 2 2A
26. Pirklhuber Wolfgang Dipl.-Ing. Dr. 1961 Agrarökologe 4552 Wartberg an der Krems 4 4D
27. Stadelmann Brigitte 1969 Sozialarbeiterin 6900 Bregenz 8 8A
28. Zichy Michael Dr. 1975 Universitätsassistent 5020 Salzburg 5 -
29. Lichtenecker Ruperta Mag. Dr. 1965 Ökonomin 4020 Linz 4 4A
30. Spitzmüller Wolfgang 1969 Biobauer 7432 Oberschützen 1 1B
31. Korun Alev Mag. 1969 Abgeordnete zum Nationalrat

Mehr => Kandidaten der Landeswahlvorschläge zur Nationalratswahl 2013
 

Kommentare zu Grüne & Nationalratswahl

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Liebe Grüne ...
... wollt ihr soziale Sicherheit oder neoliberalen Wettbewerb?
... wollt ihr eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik oder FRONTEX?
... wollt ihr Frieden oder NATO-Partnerschaft?
... wollt ihr Umweltschutz oder EU-Umweltdumping?
... wollt ihre Demokratie oder Plutokratie?
... wollt ihr freie Wissenschaft oder private Unis?
... wollt ihr BIO oder ein EU-USA-Freihandelsabkommen?
... wollt ihr Gleichberechtigung oder Konzerndiktatur?
... wollt ihr Privatsphäre oder den Überwachungssuperstaat?
... wollt ihr Lebensqualität oder Investorenschutz?
... wollt ihr in die Nachhaltigkeit oder Banken investieren?
Meldet euch wieder, wenn ihr bereit seit selbst zu denken, anstatt wichtige Entscheidungen den EU-Lobbyisten zu überlassen?
W.F.       27.9.2013

Wie pädophil sind die Grünen?
In Deutschland beginnt der grüne Pädophilen-Sumpf bereits aufzubrechen.
In Österreich ist die "Otto Mühl" Kinder-Fan-Gemeinde noch eine unantastbare Staats-Ikone
http://gw.justiz-debakel.com/forum/viewtopic.php?f=38&t=26355&sid=4bb131e4b6c4f232ebf893fd9925e505
Kurt    16. September 2013
 

Pressemeldungen:

21.9.2013 "profil": Pädophile Parteiprogramme auch in Österreich
Parteiprogramm der Alternativen Liste Wien forderte Legalisierung von Sex mit Kindern - Ex-Chef der Wiener Grünen, Thomas Prader, dementiert.
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, wurde in den 1980er-Jahren auch in links-alternativen Kreisen in Österreich die Legalisierung von Sex mit Kindern programmatisch betrieben. "profil" zitiert aus der Juli-Ausgabe 1984 der Zeitschrift "netzwerk" der Alternativen Liste Wien (ALW), die das "im Plenum beschlossene" Programm der Partei zur Sexualität abdruckt: "Noch immer existieren in Österreich diskriminierende Gesetze gegen sexuelle Kommunikation der Kinder mit Erwachsenen (StGB): § 206 'Beischlaf mit einer unmündigen Person'; § 207 'Unzucht mit Unmündigen'. Wir verlangen die sofortige und ersatzlose Streichung aller Gesetze, die die Einschränkung, Reglementierung oder diskriminierende Unterdrückung der Sexualität bedeuten. In Handlungen sexueller Kommunikation, die dem freien (auch nicht durch Abhängigkeit erzwungenen) Einverständnis aller Beteiligten (also auch der Kinder) entspringen, darf kein demokratischer Gesetzgeber sich einmischen, weil Gesetze zur Reglementierung der Sexualität nicht das bewirken, was sie vorgeben zu bewirken."
   Laut "profil" kandidierte der Wiener Rechtsanwalt Thomas Prader, Landessprecher der Wiener Grünen von 1995 bis 1998, bei der Gemeinderatswahl 1983 für die ALW. An die programmatische Forderung seiner damaligen Partei, Sex mit Kindern zu legalisieren, kann Prader sich gegenüber "profil" nicht erinnern: "Das war zu keinem Zeitpunkt ein Thema. Und falls doch, hätte es eine überwältigende Mehrheit abgelehnt." Die Alternative Liste Wien war die Landesorganisation der Alternativen Liste Österreich (ALÖ), einer der beiden Vorgängerparteien der heutigen Grünen. Im Jahr 1986 wandte sich die linksradikal dominierte ALW allerdings gegen ihre gemäßigtere Bundesorganisation und die sich formierende Grün-Partei um Freda-Meissner Blau. Bei der Nationalratswahl 1986 kandidierte die ALW erfolglos mit einer eigenen grünen Liste. ~
Rückfragehinweis: "profil"-Redaktion

11.8.2013 Was kommt nach den GRÜNEN?
Utl.: Es ist höchste Zeit für eine NEUE politische Generation!
Die Grünen sind ein wenig alt geworden. Ein wenig weltfremd, kopflastig, unnatürlich. Sie glauben noch immer an den Staat; an die großen Institutionen und deren überkommene Ideologien. An die Plan- und Machbarkeit - und an das egalitäre Erbe der Französischen Revolution. Nachhaltigkeit bedeutete aber vor allem Ehrlichkeit.(Also etwa auch Kostenwahrheit bezüglich steigender Staatsschulden.) Die Probleme wirklich lösen, statt nur Symptome zu bekämpfen. Denn wie sehr man auch danach strebt: das Falsche kannn man nicht "richtig machen"... In der Natur herrscht ein freies Spiel aller Kräfte. Wer gegen die Freiheit ist, ist letztlich auch gegen die Natur... Natur ist das von selbst Gewachsene. (Und wer Demut hat, gegenüber dem freien Spiel der Kräfte in der Natur - und gegenüber der Vertragsfreiheit der Menschen - der würde es nicht wagen, sich überall einzumischen, überall eingreifen zu wollen.) Im Kollektiv gibt es keine echte Freiheit. Denn wenn alle gleich sind, können sie unmöglich frei sein. Nur als Individuum kann man wirklich frei sein. Und wer das Differenzieren (im Namen von "Gleichheit") verbietet, fördert letztlich das Diskriminieren... Denn Verbote führen fast immer zu einer Überreaktion in die entgegengesetzte Richtung! Und wer Integrieren mit Nivellieren und Egalisieren verwechselt, bewirkt letztlich ebenfalls das Gegenteil. Aber das ist das Wesen von Ideologien: sie polarisieren - und blockieren dadurch hartnäckig jeden schöpferischen Wandel. ~
Rückfragehinweis: DAS MEDIUM / www.willwaehlen.at

8.8.2013 "DER STANDARD"-Kommentar: "Abschied vom Gutsein" von Michael Völker
Utl.: Abschieben ist in Ordnung: Die Grünen verlieren ein Alleinstellungsmerkmal
Die SPÖ hat mit dem "Ausländerthema" ein Riesenproblem und dementsprechend Angst davor: Vom Kanzler abwärts will keiner darauf angesprochen worden. Asyl und Abschiebungen - ein Negativthema. Den Linken kann man es nicht recht machen und den Rechten (innerhalb und außerhalb der Partei) auch nicht. Heißt die SPÖ Abschiebungen gut, sind die Parteijugend und die Linke, die im Organismus der SPÖ ohnedies schon zum ideologischen Blinddarm verkümmert sind, empört und zünden der Parteiführung zumindest medial das Dach an. Und sich wirklich gegen Ausländer zu positionieren - das kann die FPÖ dann doch besser. Kanzler Werner Faymann kann mit dem Thema nichts gewinnen, aber jede Menge verlieren. Profiteur wäre die FPÖ.
   Die Grünen ereilt jetzt ein ähnliches Problem: Bundessprecherin Eva Glawischnig äußert sich zu dem Thema - und die Parteijugend, die Linken und die befreundeten NGOs sind schockiert. "Beschissen" findet sie das, twitterte Janine Wulz, die ehemalige ÖH-Vorsitzende. Was hatte Glawischnig angestellt? Abschiebungen seien prinzipiell, wenn rechtlich gedeckt, in Ordnung und könnten "selbstverständlich" auch in Wahlkampfzeiten durchgeführt werden, hatte die Grünen-Chefin gesagt. Das Asylrecht sei sicherlich reformbedürftig, diese Frage aber keine Koalitionsbedingung. Die meisten Österreicher würden das wohl auch so sehen. Solange der Rechtsweg eingehalten wird, sind Abschiebungen zulässig, warum nicht auch im Wahlkampf? Den meisten Grünen wird angesichts dieser Aussagen aber der Atem gestockt haben. Zulässige Abschiebungen, eine Reform des Asylrechts keine Koalitionsbedingung? Und das angesichts des unwürdigen Theaters, das die ÖVP gerade rund um die Abschiebung der pakistanischen Flüchtlinge aus dem Servitenkloster inszeniert? Die Grünen verfügten bisher über zwei Alleinstellungsmerkmale: nicht einmal die kleine Zehe im Korruptionssumpf und bedingungsloser Einsatz für Flüchtlinge. Dieser Einsatz findet offenbar nicht mehr ohne Bedingungen statt. Er wurde von der Parteichefin in der Prioritätenliste nach unten gereiht. Ein Alleinstellungsmerkmal ist damit dahin. Dass die Parteichefin diese Neupositionierung ohne Not vornimmt, verwundert. Dass es kriminelle Ausländer und Asylmissbrauch gibt, wussten auch die Grünen. Sie haben es nur nie thematisiert. Das taten ohnedies alle anderen. Die Grünen zogen unverdrossen am anderen Ende des medialen Darstellungsstricks, sie waren immer die Guten, aufseiten der Schwachen, Verfolgten, der Minderheiten, auch wenn das argumentativ manchmal holperte. Die neue Sichtweise, die Glawischnig darlegt, mag differenziert, vernünftig und pragmatisch sein. Viele Grüne werden das aber als Verrat an der (guten) Sache empfinden. Wenn sich die Grünen nicht mehr für Asylwerber einsetzen, wer tut es dann? Diese "Ja, aber"-Position entzieht den vielen idealistischen und solidarischen Flüchtlingshelfern - ob in der Sache oder nur in Gedanken - argumentativ den Boden. Das ist schade. Die Grünen sind wieder ein Stück verwechselbarer geworden, sie sind nicht mehr bedingungslos die Guten. Die Vorstellung, dass sich Glawischnig mit FPÖ-Chef Strache an einen Tisch setzen und sachlich über die Asylpraxis in Österreich diskutieren könnte, ohne dass das in einem Eklat endet, ist verstörend.
Rückfragehinweis: Der Standard, Tel.: (01) 531 70/445


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