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FPÖ & Nationalratswahl:

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Website: www.fpoe.at
Parteiobmann: Heinz Christian Strache
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14.4.2011: FPÖ-Strache über den neuen ÖVP-Obmann Michael Spindelegger:
... Für Strache wäre es erfreulich, wenn die ÖVPihre unkritische Haltung gegenüber der EU-Politik zugunsten einer stärkeren rot-weiß-rot orientierten Politik überdenkt. Teilweise erinnere die ÖVP-Linie gegenüber Brüssel mehr einer religiösen Überzeugung als einer rational nachvollziehbaren Linie. Statt die Schulden der südeuropäischen Länder auf alle EU-Länder aufzuteilen, darunter auch Österreich, wäre es notwendig, die Interessen unseres Landes primär zu vertreten. Inakzeptabel sei es auch, im Rahmen der EU eine Battle-Group nach Libyen zu entsenden, so Strache. Hier erwartet sich der FPÖ-Obmann eine Nachjustierung der ÖVP-Linie hin zu österreichischen Interessen. Erfreulich sei es hingegen, dass Spindelegger bei der Linie Wehrpflicht und Ablehnung der Gesamtschule auf FPÖ-Linie sei. Die Dialogkultur Spindeleggers sei ebenfalls positiv zu bewerten. "Als Obmann der ÖVP werden wir ihn jedoch primär an seinen politischen Taten messen", so Strache.
Rückfragehinweis:  Freiheitlicher Parlamentsklub
OTS0134    2011-04-14/12:11

9. März 2011:  Heinz Christian Strache  bei der Aschermittwoch-Rede in der Jahnturnhalle in Ried, OÖ
„Es ist mein Ziel, zur stärksten und bestimmenden Kraft zu werden in Österreich“.
Damit wird HC Strache vermutlich auch den Kanzler-Anspruch erheben. Das wird aber auch davon abhängen wie stark SPÖ & ÖVP verlieren und ob die beiden neuerlich eine Koalition machen wollen.
 

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13.2.2011 ÖSTERREICH: FPÖ stellt Neuwahlantrag
FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nutzt die Koalitionskrise um die Wehrpflicht zu einem Vorstoß für Neuwahlen. Im ÖSTERREICH-Interview (Sonntagsausgabe) kündigte Strache angesichts der Koalitionsblockade einen entsprechenden Antrag im Parlament an: "Mit diesem rot-schwarzen Spuk auf Kosten der Bevölkerung muss jetzt Schluss sein. Ich trete deshalb für rasche Neuwahlen ein und wir werden einen entsprechenden Antrag in der nächsten Nationalratssitzung stellen." Kanzler Faymann, der mit dem Slogan "Genug gestritten" angetreten war, bezeichnete Strache jetzt als "Oberstreithansel", der das ganze Land in die Lähmung gestürzt habe. Bei einer etwaigen  Neuwahl will Strache mit SPÖ und ÖVP um den 1.Platz rittern: "Es ist völlig klar, dass wir den Führungsanspruch im Land erheben. SPÖ und ÖVP wurden inzwischen zu Mittelparteien degradiert."
   Sollte der Sprung auf Platz 1 tatsächlich gelingen, würde er den Anspruch auf den Posten des Bundeskanzlers stellen, Strache rechnet auch nicht, dass ihm der Bundespräsident einen Strich durch die Rechnung machen könnte: "Auch der Herr Bundespräsident wird demokratische Wahlergebnisse zur Kenntnis nehmen müssen. Sonst bekämen wir ja ägyptische Verhältnisse. Ganz klar: Bei einem Wahlsieg stelle ich den Kanzleranspruch. Und bei einem FPÖ-Sieg hätte sich auch die Ausgrenzungspolitik ad absurdum geführt."
   Das für die 1. Jahreshälfte angekündigte Volksbegehren will Strache verschieben: "Jetzt läuft einmal das Bildungsvolksbegehren. Dass wir aber noch heuer unter dem Titel "Österreicher zuerst" für die Bevölkerung mobilisieren wollen, ist klar."
Rückfragehinweis:   ÖSTERREICH, Chefredaktion
OTS0002    2011-02-13/06:00
 


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