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Liste Peter Pilz & Nationalratswahl 2017:

Langbezeichnung: "Liste Peter Pilz"?
Kurzbezeichnung: "Pilz"?
Spitzenkandidat: Dr. Peter Pilz? (63 Jahre. Dzt noch Mitglied der Grünen Partei.)
Telefon: 01- 401 10-6710
Website:

Themen & Ausrichtung: Ausländerpolitik, politischer Islam, Linkspopulismus, Schwarz-blau verhindern.
Mitstreiter: Karl Öllinger?, Johannes Voggenhuber? Gabriela Moser? Bruno Rossmann?
Entscheidung über den Wahlantritt zwischen 20. - 30. Juli 2017.
Wenn Peter Pilz sich tatsächlich von den Grünen abspaltet, dann wird er endgültig zum "Spaltpilz".

Politische Herkunft: trotzkistische Gruppe "Revolutionäre Marxisten"
Peter Pilz war während seiner Studentenzeit Mitglied der trotzkistischen Gruppe Revolutionäre Marxisten und ist Gründungsmitglied der österreichischen Grünen. Nach der Nationalratswahl 1986 zog Pilz für die Grüne Alternative ins österreichische Parlament ein. Qu. wikipedia.

Doktorarbeit von Peter Pilz ein Plagiat?
"2011 erhob der österreichische Medienwissenschaftler Stefan Weber den Vorwurf, die Dissertation von Pilz sei ein Selbstplagiat und beruhe womöglich auf unethischer Autorschaft. Pilz soll eine gemeinsam mit einem Kollegen verfasste Studie als Dissertation eingereicht haben, ohne das korrekt ausgewiesen zu haben. Pilz weist den Vorwurf zurück." Qu. wikipedia über Peter Pilz

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29.6.2017: Peter Pilz will Partei gründen und kandidieren.
"Wenn wir schwarz-blau verhindern wollen und damit die Rückkehr des größten Korruptionsprojekts auf Regierungsebene, in der 2. Republik, dann müssen wir es aus eigener Kraft schaffen eine schwarz-blaue Mehrheit zu verhindern. Und das geht nur - meiner Meinung nach - wenn wir Protestwähler und Nichtwähler und Wählerinnen mobilisieren. Das sind 30% und mehr. ... Jetzt ist es Zeit für etwas Neues, aber nicht gegen die Grünen. ... jetzt ist es Zeit etwas zu machen, was die Grünen offensichtlich derzeit nicht können und nicht wollen und da suche ich mir Mitstreiter und Mitstreiterinnen. ... Ja ich will, weil so viele andere wollen. Aber ich weiß nicht, ob wir es gemeinsam schaffen und ich weiß nicht ob wir es gemeinsam können. ..."
Quelle: Ö1 Morgenjournal vom 29.6.2017

28.6.2017: Peter Pilz weiß noch nicht, ob er mit einer eigenen Liste kandidiert.
In der ORF-ZIB2 betonte er, daß das eine Option ist, die er sich sehr genau überlegt. Pilz: "Unglaubliche viele Menschen in Europa gehen nicht mehr wählen, weil sie die Nase voll haben vom alten politischen System und leider ist meine grüne Partei inzwischen auch eine Altpartei geworden."
In 3-4 Wochen will sich Pilz entscheiden.
Danach zieht Pilz im Interview über den grünen Bundeskongress her: "Wenn dort Delegierte mit Ihrem Wahlrecht Glückspiel betrieben haben und gedacht haben, na den schieben wir dort hin und dort hin, ... dann sollten Grüne Delegierte endlich eines lernen: Selbst Verantwortung zu übernehmen."
Pilz wirkte im Interview insgesamt bitter enttäuscht von der Grünen Partei.
 

25.6.2017: Bundeskongress der Grünen Partei Österreichs:
Peter Pilz (63 Jahre) wurde nicht wiedergewählt.

Mit dieser Rede verlor Peter Pilz den sicheren vierten Listenplatz auf der Grünen Bundesliste:

Dabei ging es um "unsere Heimat Europa", "politischer Islam", "unsere Türken gegen Erdogan verteidigen", "ich brauche für diese Auseinandersetzung (Anm. Eurofighter-Untersuchungsausschuß) ein starkes Mandat", "deshalb habe ich mich entschlossen, Euch ein ganz klares Angebot zu machen und das heißt Platz 4 auf der Bundesliste", "ich verrate Euch ein zweites Geheimnis: ich bin ein Mann. Ich stehe hier als Mann. Ich kann´s nicht ändern und ich sag dazu ich bin es gern´ . Und in einer Partei, in der die Gleichberechtigung von Männern und Frauen - und zwar von starken Männern und starken Frauen - ein großes Anliegen ist, ist es auch wichtig, einem zarten und sensiblen Mann wie mir eine Chance zu geben. Danke.".
Pilz in der Fragebeantwortung: "Ich glaube nicht, daß hier irgendwer irgendwem auffordern muß, das Frauenvolksbegehren zu unterstützen", "zur Frage der SeniorInnen und Senioren ... bitte, damit es kein Mißverständnis gibt: ich kandidiere hier nicht als grüner Seniorensprecher. Ich halt´s für ganz wichtig, daß wir uns das alles kümmern, und es sind nicht nur soziale Fragen damit verbunden. Aber das ist NICHT mein Job. ...", "immer wenn ich kandidiere, beginnen Bundeskongresse spannend zu werden. Das ist gut. Das ist wirklich gut, weil Demokratie heißt, daß Ergebnis nicht berechenbar sind, ..."

Seit 31 Jahren sitzt Peter Pilz nun im Parlament. Er wird mit der Wahl am 15. Oktober aus dem Parlament ausscheiden. Die Mitglieder der Grünen Partei hatten ihn auf der Bundesversammlung rausgewählt. Warum Pilz nicht für Platz 5 oder 6 auf der GRÜNEN Bundesliste kandidieren wollte, bleibt rätselhaft, denn auch so hätte er den Einzug in den Nationalrat geschafft. Das war wahrscheinlich seiner Eitelkeit geschuldet. Während der 31 Jahre Parlament hat Peter Pilz 3,8 Millionen Euro (= über 52 Millionen Schilling) an Bezügen als Nationalrat gescheffelt. Manche Parteifreunde sehen in Pilz einen "verdienstvollen" Mitstreiter. Für andere war Peter Pilz ein parteiinterner Quertreiber. Den Präsidentschaftswahlkampf von Alexander Van der Bellen habe er auch nicht ausreichend unterstützt, so der Vorwurf seiner Kritiker. Die Abschiedsworte von Peter Pilz: "Vielen Dank, auf Wiedersehen".
Mit Peter Pilz verlieren die Grünen ein grünes Urgestein, eine Identifikationsfigur und einen Teil ihres Markenkerns. Ob das nun ein Rechtsruck ist, wenn der linkspopulistische Peter Pilz nicht mehr für die Grünen kandidiert, darüber kann man nun spekulieren.
 
 
 

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